1. Tag Warschau/Warszawa
Ankunft in der polnischen Hauptstadt. Transfer zu Ihrem Hotel und Check in. In Warschau hat sich viel verändert. An die Zeit vor der Wende 1989 erinnert fast nur noch das Geschenk Moskaus‚ der 234 m hohe Kulturpalast im so genannten Zuckerbäckerstil. Traditionelle und moderne Cafés, Kaufhäuser und Boutiquen warten auf Einheimische und Touristen. Und natürlich haben sich auch Mac Donald und H&M auch in Warschau angesiedelt. Bummeln Sie über die Straße Nowy Świat (Neue Welt), eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Warschaus, vom Staszic-Palast über das Rondo de Gaulle mit der künstlichen Palme bis zum Platz der Drei Kreuze. Viele Palais wie das Kossakowski-Palais, das Palais Sanguszko und Palais Branicki wurden bereits rekonstruiert und lassen den alten Glanz erahnen. 2. Tag Königsweg und Altstadt
Frühstück im Hotel. Die Stadtbesichtigung beginnt mit einer Fahrt zum ehemaligen Jagdgebiet des Königs, dem Łazienki-Park an den Ujazdowski-Alleen aus dem 18. Jh. Neben von Eichen gesäumten Pfaden befinden sich kleine Palais und Häuschen sowie ein Hoftheater in der Alten Orangerie. Erleben Sie (im Sommer) am Frédéric Chopin-Denkmal eines der zweimal täglich stattfindenden Konzerte. Aber seien Sie pünktlich, denn die Warschauer Stammbesucher sichern sich schon früh einen Platz auf der Bank. Die neueste Attraktion wurde zum 200. Geburtstag Chopins aufgestellt. Aus den Chopin-Sitzbänken aus schwarzem polierten Marmor erklingt auf Knopfdruck zart Chopin’sche Klaviermusik. Nach dem Spaziergang durch eine der schönsten Parkanlagen Europas können Sie sich im Café am Neuen Wachhaus oder beim Amphitheater entspannen. Auf dem Königsweg fahren Sie bis zur Sigismundsäule. König Sigismund III. Wasa verlegte 1596 seinen Regierungssitz von Krakau nach Warschau, das dadurch Hauptstadt wurde. Wenige Schritte weiter steht das Königsschloss, das im Krieg vollkommen zerstört und aus Spenden, nach Vorlage Canalettos, wieder aufgebaut wurde. Hier befindet sich eine große Sammlung von Stadtansichten von Bernardo Bellotto, genannt Canaletto. Bei der Besichtigung der Innenräume werden Sie auch den Canalettosaal besuchen. Die Stadtbesichtigung führt weiter zur Johannes-Kathedrale, einer der ältesten Kirchen Warschaus. Dann geht es in die Warschauer Altstadt, die zum Unesco-Weltkultuerbe gehört. Um den schönen Marktplatz (Rynek) befinden sich viele ehemalige Patrizierhäuser, die im 2. Weltkrieg fast alle zerstört wurden, nun aber originalgetreu wiederaufgebaut wurden. Kleine Restaurants laden ein und die vielen Stände an den Markttagen bieten traditionelles Kunsthandwerk. Hier findet jeder etwas und kann sich bei einheimischen Speisen wie Bigos oder Pierogi stärken. Die Nixe Syrenka auf einem der Brunnen scheint das rege Treiben nicht zu stören. Werfen Sie noch einen Blick auf die Sonnenuhr von Tadeusz Przypkowski, die nur die schönen Stunden zählt und verlassen dann die Altstadt in nördlicher Richtung zur ehemaligen Verteidigungsanlage Barbakane. 3. Tag Musik, Natur und polnisches Versailles
2010 feierte Warschau den 200. Geburtstag von F. Chopin. Heute fahren Sie nach Żelazowa Wola (50 km von Warschau) und besuchen seinen Geburtsort. Im Geburtshaus von Chopin, das heute ein Museum ist, sehen Sie, wie der berühmte Komponist gelebt hat und spazieren durch den kleinen Park, in dem das Haus steht. Chopin lebte in Paris und sein letzter Wunsch war, dass nach seinem Tod sein Herz nach Warschau zurückgebracht werde. Seine Schwester hat diesen Wunsch erfüllt. Das Herz befindet sich noch immer in der Heiligkreuzkirche am Königsweg neben seinem letzten Warschauer Wohnsitz. Auf dem Rückweg nach Warschau entdecken Sie den Nationalpark Kampinos, der sich in einem Teil des Urtales der Weichsel nahe Warschau befindet und als Biosphärenreservat der UNESCO eingetragen ist. Zurück in Warschau besuchen Sie das Palais Wilanów, das von 1677 bis 1679 als Sommerresidenz für König Jan III. Sobieski erbaut wurde und gerne als polnisches Versailles bezeichnet wird. Sie spazieren durch den Wilanow-Park, der im 17. Jh. im Barockstil nach italienisch-französischem Vorbild angelegt wurde, mit vielen sehenswerten Skulpturen und Fontänen. Wenn die Rosen blühen, ist es im Rosengarten einfach zauberhaft. Sehenswert sind auch das neogotische Potocki-Grabmal, die Orangerie und der chinesische Pavillon im Englischen Park.
4. Tag Abfahrt bzw. Weiterfahrt
Frühstück im Hotel. Vom ehemaligen Warschauer Ghetto ist so gut wie nichts mehr zu sehen, ein Gedenkpfad hält die Erinnerung aufrecht. Das große Denkmal für den Ghettoaufstand, vor dem Willy Brandt 1970 kniend der Toten gedachte, liegt in einem großen Park. In Nähe des Parks wird zurzeit von finnischen Architekten das Museum der Geschichte der polnischen Juden erbaut. Abfahrt von Warschau nach Deutschland bzw. Weiterfahrt innerhalb Polens.

|
|
 |  |  | Gönnen Sie sich einen erholsamen Spaziergang durch den Lazienki-Park, in dem Sie auf das reizvolle Denkmal von Frédéric Chopin treffen.
|  |  |  |  | Eines der Wahrzeichen der Stadt - der Kulturpalast.
|  |  |  |  | | Auf dem Marktplatz (Rynek) zeigen sich stolz die ehemaligen Patrizierhäuser. |  |  |  |  | | Zelazowa Wola, Geburtsort des
Komponisten Frederique Chopin. |  | |