1. Tag Willkommen in Sofia
Ankunft am Flughafen Sofia und Empfang durch die bulgarische Reiseleitung. Transfer zu Ihrem Hotel. Nach einer Erfrischungspause unternehmen Sie Ihren ersten Besichtigungsrundgang in einer der höchstgelegenen Hauptstädte Europas (550 m ü. d. M.). Das Stadtzentrum ist reich an Spuren der Thraker, Griechen, Römer, Byzantiner, Osmanen und Bulgaren. Sie sehen die römische Rotunde Sankt Georg (4. Jh.) mit Wandmalereien und Fresken aus dem 10.-14. Jh., die Banja-Baschi-Moschee (Bädermoschee), die byzantische Kreuzkuppelbasilika Heilige Sofia sowie die russische Kirche Sankt Nikolaus (vollendet 1914), ein lichtes, farbenfrohes, von Gold und Zwiebeltürmen geprägtes Abbild der Moskauer Architektur des 17. Jhs. Ein Muss für jeden Gast der Kulturmetropole Bulgariens ist der Besuch der Alexander-Nevski-Kathedrale. Diese 60 Meter hohe Kathedrale mit 12 goldenen Kuppeln gilt als eine der schönsten des Balkans.
2. Tag Sofia - Rila-Kloster - Bansko
Nach dem Frühstück fahren Sie in Richtung Süden nach Bansko mit Stopp am berühmten Rila-Kloster aus dem 14. Jh. Das größte und schönste bulgarische Kloster liegt tief in den Falten des Rila-Gebirges und wurde vom bulgarischen Mönch Ivan Rilski gegründet. Es gilt als wichtigste heilige Stätte Bulgariens und gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vor der Besichtigung unternehmen Sie eine kleine Wanderung zum Grab und zur heiligen Quelle des Kloster-Begründers Ivan Rilski (ca. 1,5 Std.). Anschließend erreichen Sie Bansko. Dieses malerische Städtchen am Fuße des Pirin-Gebirges erkunden Sie auf einem geführten Spaziergang.
3. Tag Nationalpark Pirin und Melnik
Am Vormittag ist eine Wanderung im Nationalpark Pirin (UNESCO-Weltkulturerbe) angesagt. Mehr als 100 Gipfel dieses zweithöchsten Gebirgszugs Bulgariens sind über 2.000 m hoch, die höchste Erhebung ist mit 2.914 m der Berg Vichren. Der Bus bringt Sie zur Vichren-Hütte auf eine Höhe von 1.950 m. Von dort aus geht es durch Schluchten und vorbei an malerischen Wiesen und Bergseen, über Geröllfelder zur Todorin-Spitze (2.746 m), die einen herrlichen Ausblick bietet. Nach einer gemütlichen Mittagspause Fahrt nach Melnik, der kleinsten und charmantesten Stadt Bulgariens, von Sandpyramiden umgeben. Spaziergang auf steilen Wegen, die zu übereinander geordneten Häusern führen.
4. Tag Bansko - Pamporovo
Fahrt entlang des Flusses Mesta und durch das Rhodopen-Gebirge in Richtung Pamporovo (einer der bekanntesten Kurorte Bulgariens). Erster Stopp im Dorf Kovatschevitza, einem architektonischen Wunder aus Stein. Das Dorf liegt in einer Höhe von 1.020 m über dem Meeresspiegel im südwestlichen Teil der Rhodopen. Bei einem kleinen Spaziergang durch schmale Gässchen sehen Sie einige ungewöhnlich hohe Steinhäuser mit Steinplatten auf den Dächern. Weitere Stopps machen Sie im Museumsdorf Schiroka Laka, das zu den schönsten Orten in den Rhodopen zählt, und im Bergdorf Gela, das vermutlich der Geburtsort Orpheus ist. Schiroka Laka ist auch für seine Schule für bulgarische Folkloremusik berühmt. Am späten Nachmittag erreichen Sie Pamporovo.
5. Tag Yagodina und Trigrad
Nachdem Sie beim Frühstück Energie getankt haben, fahren Sie zum Dorf Yagodina und unternehmen von dort aus eine zweistündige Wanderung zum Dorf Trigrad. Auf dem Weg besuchen Sie die Höhle Djavolsko Garlo (Teufelsrachen), die sich in der Trigrader Schlucht befindet. Mit dem Namen dieser ungewöhnlichen Höhle sind zahlreiche Mythen und Legenden verbunden. In einer Länge von 700 m bildet ein Fluss 18 unterirdische Wasserfälle verschiedener Größe. Mittels Metallstufen gelangen Sie in den Großen Saal, wo Sie einen einzigartigen, 42 m hohen unterirdischen Wasserfall bewundern können. Sie werden von Trigrad abgeholt und fahren zurück nach Pamporovo. Noch etwas Freizeit, vielleicht für einen Abstecher in Smoljan (15 km von Pamporovo entfernt).
6. Tag Smoljan-Seen
Am Vormittag ist eine Wanderung zu den Smoljan-Seen angesagt, den „Smaragdaugen der Rhodopen“. Über die Seen ragen die wunderschönen Orpheus-Felsen in die Höhe. Am frühen Nachmittag fahren Sie zu den Wunderbrücken (Tschudnite Mostove), einem der interessantesten Naturphänomene in den Rhodopen. Es handelt sich um natürliche Felsenbögen, vor Jahrtausenden infolge eines Erdbebens entstanden.
7. Tag Pamporovo - Plovdiv
Ihre Reise geht langsam zu Ende. Sie verlassen Pamporovo und fahren Richtung Plovdiv. Unterwegs machen Sie einen Stopp in der Gegend Krastova Gora (Kreuzwald). Laut der Geschichte dieser Gegend wurde im 15. Jh. ein Teil des Heiligen Kreuzes aus Istanbul herausgebracht und an einem geheimen Ort vergraben. Es gibt verschiedene Sagen über Krastova Gora und viele Menschen glauben an die Heilkraft dieser Stätte. Weitere Stopps erfolgen am Batschkovo-Kloster, dem zweitgrößten Kloster Bulgariens, und an der Assenova-Festung, von der heute nur noch die zweistöckige Kirche in einem guten Zustand erhalten ist und für Gottesdienste genutzt wird.
8. Tag Heimreise
Am Vormittag unternehmen Sie einen Rundgang in der Altstadt von Plovdiv durch historische Gässchen, vorbei am Römischen Forum und dem Römischen Stadion zu Kirchen und Kaufmannshäusern. Wie ein Freilichtmuseum wirkt die Altstadt mit ihren hölzernen und steinernen Zeugnissen aus allen Epochen der langen und wechselvollen Geschichte Plovdivs. Besuch des Ethnographischen Museums (Handwerk der Wiedergeburtszeit sowie Mobiliar und Trachten aus den Rhodopen), des Hindilian-Hauses und des Amphitheaters aus dem 2 Jh. sowie der Kirche Sveti Konstantin i Elena und der Dzumaja-Moschee. Gegen Mittag Fahrt zum Flughafen in Sofia und Abschied von der bulgarischen Reiseleitung. „Dovizhdane Bulgaria!“ und Heimreise.
Je nach Ankunfts- bzw. Abreisezeit findet das Programm in Sofia verteilt auf den 1. und 8. Tag statt.

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Ohne Flüge ab 623 € |
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 |  |  | Das Rilagebirge ist berühmt für seine Seen.
|  |  |  |  | Das Piringebirge bietet eine reizvolle Vegitation.
|  |  |  |  | Landschaft im Rhodopen-Gebirge.
|  |  |  |  | | Eines der schönen Dörfer in den Rhodopen: Schiroka Laka. |  |  |  |  | | Das Naturphänomen Tschudnite Mostove (die Wunderbrücken) in den Rhodopen. |  | |