1. Tag – Ankunft in Varna
Ankunft
am Flughafen in Varna und Empfang durch die bulgarische Reiseleitung.
Transfer zum Hotel und Zimmerbezug für zwei Übernachtungen. Die so
genannte „Meereshauptstadt Bulgariens“ existiert schon seit über 2500
Jahren. Von kleinasiatischen Griechen aus Milet als Odessos gegründet,
war sie schon bei den Römern und Byzantinern eine sehr bedeutende
Handelsstadt. Bei einem Rundgang durch die Altstadt besuchen Sie die
Römischen Thermen und das Archäologische Museum mit Ikonen aus dem
16.-19. Jh. sowie Funden aus einer Grabstätte der Kupferzeit. Sie sehen
auch die Christi-Himmelsfahrt-Kathedrale, ein Wahrzeichen der Stadt. In
der Nähe der Altstadt befindet sich der Meeresgarten, ein riesiges
Areal, das zum Spazierengehen einlädt.
2. Tag – Ausflug in die Umgebung von Varna
Ausflug
entlang der Schwarzmeerküste. Erster Stopp beim Höhlenkloster Aladzha
(13.-14. Jh.). In den Kalksteinfelsen sind zwei Stockwerke ausgehöhlt,
die durch eine Treppe verbunden waren. Weiter geht es nach Baltschik
mit Besuch des Schlosses der ehemaligen rumänischen Königin Maria und
des Parks mit seinem botanischen Garten. Weiterfahrt zum Kap Kaliakra,
das heute unter Denkmalschutz steht. An der Küste sind noch
Festungsreste thrakischen Ursprungs zu sehen. Rötliche Felsen, die bis
zu 70 m hoch aus dem Meer herausragen, bieten einen wunderschönen An-
und Ausblick. Am Kap befindet sich ein gemütliches Restaurant mit
großer Panorama-Terrasse. Vielleicht wollen Sie hier Ihre Mittagspause verbringen?
3. Tag – Varna - Russe
Nach
dem Frühstück fahren Sie in Richtung Russe. Auf dem Weg Besichtigung
des Naturphänomens Steinerner Wald und des archäologischen Parks Madara
mit dem Relief des Madara Reiters aus dem 8. Jh.
(UNESCO-Weltkulturerbe), dem einzigen früh-mittelalterlichen
Monumentalrelief Europas. Die Inschriften in griechischer Sprache um
das Relief sind die ältesten bekannten Quellen, die das Wort
„Bulgarien“ enthalten. Kurzer Stopp in Schumen und Besuch der
Tombul-Moschee, der größten erhaltenen Moschee aus der osmanischen Zeit
(1744 errichtet). Endziel ist die Hafenstadt an der Donau Russe. Kleiner Besichtigungsrundgang.
4. Tag – Russe - Veliko Tarnovo
Fahrt
zum Felsenkloster Ivanovo (UNESCO-Weltkulturerbe). Im Höhlenkloster
sehen Sie Wandmalereien aus der Tarnovo-Schule (12.-14. Jh.), die zu
den wenigen erhaltenen Denkmälern der mittelalterlichen bulgarischen
Kunst zählen. Weiterfahrt nach Veliko Tarnovo, der mittelalterlichen
Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches. Diese malerische Stadt war
Wiege vieler bedeutender Schulen in der Literatur, Baukunst und
Malerei, Heimat und Zentrum berühmter Vertreter der nationalen
Wiedergeburt. Besuch des Zarevetz-Hügels mit der Patriarchenkirche und
den Überresten des Zarenschlosses. Bummel durch verwinkelte malerische
Altstadtgässchen.
5. Tag – Ausflüge in die Umgebung von Veliko Tarnovo
Heute
ist ein Ausflug in die Umgebung von Veliko Tarnovo angesagt. Das
Preobrazhenski-Kloster liegt in einem bizarren Durchbruch des Flusses
Jantra. Einige Ikonen und Wandmalereien der Verklärung-Christi-Kirche
stammen von dem großen bulgarischen Meister Zachari Zograf. Im alten Teil des
Museumsstädtchens Trjavna sehen Sie sehenswerte Architektur aus dem 19.
Jh. und vor allem Zeugnisse der bekannten Mal- und
Holzschnitzereischule der Stadt. Auf dem Rückweg nach Tarnovo
Besuch des Museumdörfchens Arbanassi, in dem die Häuser mit ihren
Steinmauern und eisenbeschlagenen Toren wie Festungen erscheinen. Innen
sind sie mit zierlichen Holzschnitzereien, schönen Fliesen und reicher
Wandbemalung ausgestattet. Zum Abschluß des Tages Weinverkostung im
Dorf Ljaskovetz.
6. Tag – V. Tarnovo – Kazanlak, ins Tal der Rosen
Fahrt
zum Freilichtmuseum Etara in der Nähe von Gabrovo. In originalgetreu
rekonstruierten Werkstätten werden über 20 Handwerke (z. B.
Holzschnitzerei, Kupferschmiedhandwerk, Flötenherstellung, Weberei,
Bäckerei, Drechsler- und Töpferhandwerk) demonstriert. Werkzeuge,
Einrichtungen und Tätigkeiten sind hier fast genau in der Form zu
sehen, wie sie in der Zeit der Nationalen Wiedergeburt (18. Jh.) in
dieser Gegend vorherrschend war. Im Museumskomplex werden auch viele
schmackhafte bulgarische Gerichte angeboten. Weiterfahrt über den
Schipka-Pass zur Stadt Kazanlak. Auf dem Weg kurzer Stopp im Dorf
Schipka und Besuch der Gedächtniskirche. In Kazanlak Besuch des
„Museums der Rose“. Hier werden Sie in die Geheimnisse der Rosenölherstellung
eingeweiht. Anschließend Besuch des Thrakischen Grabmals im Tjulbeto-Park (Wand- und Kuppelgemälde
aus dem 4. Jh. v. Chr., UNESCO-Weltkulturerbe).
7. Tag – Koprivschtiza - Trojan
Fahrt
zur thrakischen Grabstätte Starosel (5. oder 4. Jh. v. Chr.). Die
Ausschmückung deutet darauf hin, dass dort ein thrakischer König
begraben wurde. Der Tempel ist von einer 240 Meter langen Steinmauer
umgeben. An der Südseite befindet sich ein großer Treppenaufgang, der
zu einem fast zehn Meter hohen Eingangstor führt. Der runde Steinwall
symbolisiert die Sonne, während der Tempel selbst für die Göttin steht,
die nach dem Glauben der Thraker in einer Höhle lebte. Weiterfahrt zum
Museumsdorf Koprivstitza, das über 350 Architekturdenkmäler aus der
bulgarischen Renaissance beherbergt, dazu ein Dutzend Museumshäuser
(teilweise von berühmten Dichtern, Schriftstellern, Revolutionären
sowie Kaufleuten). In der Wiedergeburtszeit Bulgariens war Koprivstitza
ein bedeutender Handelsort, daher bekam der Ort den Beinamen Klein
Istanbul. Überquerung des Balkangebirges zum Hotel in Trojan.
8. Tag – Trojan und Vratza
Nach
dem Frühstück Fahrt zu dem in der Nähe gelegenen Trojan-Kloster, dem
drittgrößten Kloster Bulgariens. Sehenswert sind die Reste der alten
Anlage aus dem 17. Jh. sowie ein Neubau aus dem 19. Jh. im
Renaissancestil, dazu wertvolle Schnitzereien und Fresken in der Kirche
zur Heiligen Jungfrau. Ihre Reise geht weiter zur Höhle Ledenika (die
„Eisige“), 10km westlich von Vratza gelegen, 850 m über dem
Meeresspiegel. Die Höhle begeistert durch ihre Größe und im Winter
durch feine Eisdekorationen. Wegen der einzigartigen Akustik im größten
Raum der Höhle finden hier oft Symphoniekonzerte statt. Weiterfahrt
nach Sofia.
9 Tag – Sofia
Besichtigungsrundgang
im Stadtzentrum, das von Spuren der Thraker, Griechen, Römer, Goten,
Byzantiener, Osmanen und Bulgaren geprägt ist. Sie sehen die römische
Rotunde Sankt Georg (4. Jh.) mit Wandmalereien und Fresken aus dem
10.-14. Jh., die Banja-Baschi-Moschee (Bädermoschee), die byzantische
Kreuzkuppelbasilika Heilige Sofia sowie die russische Kirche Sankt
Nikolaus (vollendet 1914), ein lichtes, farbenfrohes, von Gold und
Zwiebeltürmen geprägtes Abbild der Moskauer Architektur des 17. Jhs.
Ein Muss für jeden Gast der Kulturmetropole Bulgariens ist natürlich
der Besuch der Alexander Nevski-Kathedrale. Diese 60 Meter hohe
Kathedrale mit 12 goldenen Kuppeln gilt als eine der schönsten des
Balkans. Der Besichtigungsrundgang endet mit dem Besuch des
National-Historischen Museums, des größten und bedeutendsten
historischen Museums des Landes. Anschließend Fahrt zu der am Rande
Sofias gelegenen Bojana-Kirche aus dem 11. Jh. (UNESCO-Weltkulturerbe)
mit zahlreichen wertvollen Wandmalereien.
10. Tag – Rila Kloster und Melnik
Nach
dem Frühstück nehmen Sie Abschied von der bulgarischen Hauptstadt und
fahren in Richtung Süden nach Bansko mit Stopp bei dem berühmten
Rila-Kloster aus dem 14. Jh. Das größte und schönste bulgarische
Kloster
liegt tief in den Falten des Rilagebirges und wurde vom bulgarischen
Mönch Ivan Rilski gegründet. Es gilt als wichtigste heilige Stätte
Bulgariens und gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf Wunsch
Mittagessen in einem Restaurant in der Nähe vom Kloster, wo man
frischgefangene Forelle speisen kann. Weiterfahrt nach Melnik, der
kleinsten und charmantesten Stadt Bulgariens. Spaziergang und Besuch
des Kordopulow-Hauses mit Weinprobe. Abendessen in einer Taverne und
später Fahrt zum Hotel in Bansko.
11. Tag – Bansko und Plovdiv
Am
Vormittag unternehmen Sie einen geführten Spaziergang im malerischen
Städtchen am Fuße des Piringebirges, Bansko. Fahrt zur
halbunterirdischen Kirche in Dorf Dobarsko, berühmt für ihre
Wandmalereien aus dem 16.-17. Jh. Weiterfahrt durch die
Rhodopen nach Plovdiv, der zweitgrößten Stadt Bulgariens. Nach
einer Erholungspause unternehmen Sie einen geführten Rundgang
in der Altstadt von Plovdiv durch historische Gässchen, vorbei am Römischen Forum, dem Römischen Stadion und an Kirchen und
Kaufmannshäusern. Wie ein Freilichtmuseum wirkt die Altstadt mit ihren
hölzernen und steinernen Zeugnissen aus allen Epochen der langen und
wechselvollen Geschichte Plovdivs.
Abendessen mit Folklore in Plovdiv.
12. Tag – In das Rhodopen-Gebirge
Am
heutigen Tag unternehmen Sie einen Ausflug in die Umgebung von Plovdiv.
Erster Stopp bei der Assenova Festung aus dem 13. Jh. Heutzutage sind
nur Überreste von der riesigen Burganlage auf einem hohen Felsen zu
sehen. Nur die zweistöckige Kirche ist in einem guten Zustand erhalten
und wird immer noch für Gottesdienste genutzt. Weiterfahrt zum
Batschkovo Kloster, dem zweittgrößten und –bedeutendsten Bulgariens.
Die Wandmalereien in der Kirche des Heiligen Erzengels und im Vorraum
der Kirche Sveti Nikolai wurden von Zachari Zograf erschaffen, einem
der berühmtesten Maler der bulgarischen Renaissance. Am Nachmittag
genießen Sie die Zeit bei einem Besuch der privaten Weinkellerei
Todoroff im Dorf Brestovitza. Dort erfahren Sie mehr über die Erzeugung
des berühmten Weins der Region und dürfen einige Weinsorten verkosten.
13. Tag – Plovdiv - Nessebar
Nach
dem Frühstück Fahrt in Richtung Schwarzes Meer nach Nessebar. Die
antike Altstadt von Nessebar liegt auf einer Felsenhalbinsel mit einer
äußerst schmalen Verbindung zum Festland. Mit einer 3000-jährigen
Geschichte steht die verwinkelte Altstadt seit 1983 unter dem Schutz
von UNESCO. Geführter Rundgang durch malerische Gässchen mit Besuch der
Kirche St. Stefan (11 Jh.) mit bestens erhaltenen Wandmalereien aus dem
16. Jh.
14. Tag – Fahrt nach Varna und Abflug
Heute
ist der letzte Tag Ihres Aufenthalts in Bulgarien. Transfer zum
Flughafen in Varna und Abschied vom der bulgarischen Reiseleitung. Es
heißt „Dovizhdane Bulgaria!“ und Heimreise.
Die Rundreise kann auf Ihren Wunsch auch in Burgas oder in Sofia beginnen, je nach Verfügbarkeit von Flügen.
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Ohne Flüge ab 1.021 € |
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 |  |  | | Relief des Madara Reiters aus dem 8. Jh.
(UNESCO-Weltkulturerbe). |  |  |  |  | | Die Tombul-Moschee in Schumen. |  |  |  |  | | Eines der stilvollen Häuser in Koprivstitza. |  |  |  |  | | Melnik, die
kleinste und charmanteste Stadt Bulgariens. |  |  |  |  | Das Amphitheater in Plovdiv aus dem 2. Jh. v. Ch.
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