1. Tag Anreise
Am Flughafen erwartet Sie Ihre Reiseleitung. Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit bietet sich Gelegenheit für erste eigene Erkundungen der Stadt. Lviv bedeutet übersetzt "Löwe". Im 19. Jh. war Lviv die viertgrößte Stadt der Habsburger Monarchie, was man ihr „auf Schritt und Tritt“ ansieht. Dies verwundert nicht, denn immerhin ist diese Zeit erst knapp 100 Jahre vorbei. Innerhalb der ehemaligen Befestigungsmauer befindet sich das historische Zentrum, ein städtisches Kleinod, das durch die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Kirchtürme und Kuppeln unterschiedlicher Religionsgemeinschaften ragen zwischen Bürgerhäusern hervor und prägen das Stadtbild der Hauptstadt Galiziens.
2. Tag Stadtrundgang
Ihr Tag beginnt mit einem geführten Stadtrundgang durch Lviv (ca. 4 Std.). Sie erleben eine reizvolle Altstadt, stark geprägt von früheren Jahrhunderten. Den Mittelpunkt der Altstadt stellt der Hauptplatz, auf ukrainisch „Rynok“, mit seinem dominanten Rathaus dar, umrandet von klassizistischen Springbrunnen und adretten Bürgerhäusern. Überall befinden sich außergewöhnliche Häuser wie das auffällig verzierte Schwarze Haus, das Kornjakt-Haus oder z. B. der Palast der Lubomirski, in dem sich nun ein Möbel- und Porzellanmuseum befindet. Sie sehen Kirchen und Kathedralen mit raffiniert dekorierten Fassaden. Direkt neben dem interessanten Apotheken-Museum liegt die barocke Dominikaner-Kirche mit ihrer mächtigen Kuppel. Eines der wenigen gotischen Baudenkmäler stellt die Lateinische Kathedrale dar. In der armenischen Gasse liegt die Armenische Kirche (1363), wo man einen Blick auf über 600 Jahre alte Grabsteine mit armenischen Inschriften werfen kann. Habsburger Glanz versprüht das Hotel Georg am Sevcenka Prospekt. Im Neo-Renaissance-Stil wurde die schmuckvolle Oper von Lviv gebaut. Außerdem sehen Sie die repräsentative Universität Lvivs, in der bis 1919 das galizische Parlament untergebracht war. Am Nachmittag besuchen Sie den auf einem Hügel gelegen Lychakivsky Friedhof, auf den Gelände Sie hunderte Grabsteine mit kunstvoller Steinmetzarbeit sehen. Unter anderem liegt dort das Grab des ukrainischen Nationaldichters Ivan Franko.
3. Tag Freizeit
Alternativ gegen Aufpreis: Ausflug nach Zovka oder Besuch des Lemberg-Brauerei-Museums
Circa 35 km entfernt liegt das verträumte Städtchen Zovka, das früher eine belebte Stadt der Handwerker und Kaufleute war. Das Zentrum bildet die ehemalige Stadt-Festung, die von einer interessanten Geschichte geprägt ist. In Zovka lebten und arbeiteten einige Berühmtheiten. Im 17. Jh. war Zovka kurze Zeit Residenz des polnischen Königs Jan III. Sobeski und 1706/07 hielt sich vorübergehend Zar Peter I. hier auf. Zovka hat interessante historische Bauten, so das Renaissance-Schloss am Marktplatz, die Lautentia-Kathedrale und die bekannte Renaissance-Synagoge aus dem 17. Jh.
Besuch des Lemberg-Brauerei-Museums: Lviv ist der Geburtsort des Biers in der Ukraine. „Lemberger Bier“, eine der ältesten und immer noch populärsten Biermarken in der Ukraine, ist in Lemberg seit 1715 gebraut worden. Das Museum präsentiert Schätze und Dokumentationen der Bier-Geschichte. Die Tour durch das Museum endet mit einer Bierprobe.
4. Tag Abreise
Je nach Ihrer Abflugzeit bleibt Ihnen Zeit für weitere Unternehmungen. Leider heißt es dann, Abschied nehmen von der „Stadt der Löwen“.

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 |  |  | Im historischen Zentrum werden Sie erstaunt sein über die vielen originellen Bürgerhäuser, hier das sogenannte Schwarze Haus.
|  |  |  |  | Heutzutage haben Sie auch eine respektable Auswahl an Einkehr-Möglichkeiten, wenn Durst oder Appetit auf ukrainische Spezialitäten danach verlangen.
|  |  |  |  | Beim Bummel durch Lviv erleben Sie, wie sehr es durch die habsburgische Zeit geprägt war, und welch gewaltiger Aufwand zur Restauration erfolgte. Heute treffen Sie auf quirliges Treiben und werden Ihre Freude an dem Stadtbummel haben.
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