1. Tag Deutschland - Almaty
Ankunft in Almaty gegen Mitternacht. Transfer zum Hotel.
2. Tag Almaty
Die einst kleine Stadt an der Seidenstraße ist heute ein bedeutendes industrielles und kulturelles Zentrum. Der Name Almaty, "Vater der Äpfel", wird verständlich, wenn man die unzähligen Apfelbäume an den die Stadt umgebenden Hängen gesehen hat.
3. Tag Almaty - Bishkek - Cholpon-Ata
Die erste Station des Tages ist Bishkek, das frühere Frunse. Diese moderne Stadt ist Ausgangspunkt für Ausflüge in das Tien-Shan-Gebirge. Von Bishkek geht es weiter nach Cholpon-Ata am Issyk-Kul-See, in vergangenen Zeiten berühmt für seine Sanatorien. Zu besichtigen sind einige uralte Steininschriften, vermutlich skythischer Herkunft.
4. Tag Ausflug in die Grigorevskoe-Schlucht
Heute machen Sie einen Ausflug in die atemberaubende Bergwelt des Tien Shan. Unterwegs gibt es ein kirgisisches Picknick.
5. Tag Cholpon-Ata - Naryn
Von Cholpon-Ata über den Oolon-Pass, 3 038 Meter hoch über dem Meeresspiegel, gelangen Sie nach Naryn. Hier können Sie in traditionellen Jurten oder auch in einem Gasthaus übernachten. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, ein Dampfbad zu nehmen.
6. Tag Naryn - Torugart - Kashgar
Von Naryn geht es heute über Koshoy Korgon und Tash Rabatt zum kirgisisch-chinesischen Grenzübergang. Nach Erledigung der Formalitäten geht es auf chinesischer Seite weiter nach Kashgar.
7. Tag Kashgar
Kashgar, die westlichste Stadt Chinas, war jahrhundertelang Knotenpunkt der nördlichen und südlichen Route der Seidenstraße. Die Stadt wird überwiegend von Uiguren bewohnt. Das Bild der Altstadt wird geprägt von engen Gassen, Lehmhäusern, kleinen Handwerksbetrieben und natürlich dem weit über die Grenzen Chinas hinaus bekannten Basar. Während einer Stadtrundfahrt besuchen Sie die Große Moschee und das Grabmal des Abakh Hoja.
8. Tag Kashgar - Urumqi
Heute erwartet Sie der interessante Sonntagsmarkt in Kashgar. Bauern und Nomaden aus der gesamten Region versammeln sich sonntags hier, um ihre Esel, Pferde, Schafe und natürlich auch Teppiche und Textilien zu verkaufen. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur Verfügung. Am Abend fliegen Sie weiter nach Urumqi.
9. Tag Urumqi - Turfan
Da es in der Industriestadt Urumqi keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten gibt, geht es gleich morgens mit dem PKW/Bus weiter nach Turfan. Die Oase, die im Laufe der Jahrhunderte chinesischen, indischen und persischen Einflüssen ausgesetzt war, liegt im Turfan-Becken, das mit 154 m unter dem Meeresspiegel die zweittiefste Kontinentalfläche nach dem Toten Meer ist.
10. Tag Turfan - Liuyan
Die Oase Turfan wird noch immer mit Hilfe des über 2 000 Jahre alten Karaz-Systems bewässert, das Sie bei einer Stadtrundfahrt besichtigen können. Außerdem besuchen Sie das Emin-Minarett und die islamischen Grabbauten. Im Nachtzug reisen Sie dann nach Liuyuan.
11. Tag Liuyuan - Dunhuang
In Liuyuan verlassen Sie den Zug, um mit dem PKW/Bus zur Oase Dunhuang gebracht zu werden. Umgeben von imposanten Sanddünen, treffen hier die nördliche und die südliche Route der Seidenstraße zusammen. Die berühmten Mogao-Grotten, die Sie heute sehen werden, gehören zu den buddhistischen Kostbarkeiten Chinas und stellen ein einzigartiges Beispiel für die Entwicklung buddhistischer Plastik und Malerei dar. Es gibt mehr als 24 000 Statuen und etwa 4 600 qm Wandmalereien zu besichtigen. Die älteste der Höhlen soll im Jahr 366 angelegt worden sein. Die Arbeiten zur Ausgestaltung der Höhlen zogen sich über mehrere Dynastien und insgesamt 1 000 Jahre hin. Auch eine Besichtigung der "Klingenden Sandberge" am Mondsichelsee steht auf dem Programm.
12. Tag Dunhuang - Xian
Mit dem Flugzeug geht es weiter nach Xian, der alten Kaiserstadt, die einst der Ausgangspunkt der Seidenstraße war. Während einer Stadtrundfahrt besichtigen Sie die Stadtmauer, die Große Wildganspagode sowie den Stelenwald.
13. Tag Xian
Heute besuchen Sie die Ausgrabungsstätte der legendären Terrakotta-Armee. Diese unterirdische Armee beschützt das Grabmal des Kaisers Qin Shi Huangdi, der erstmals das Reich einte und von 221-210 v. Chr. China regierte. Experten schätzen die Anzahl der Figuren auf etwa 7 500. Rund 1 000 Figuren - Krieger, Pferde und Streitwagen - sind bis heute ausgegraben und können von Touristen besichtigt werden. Am Abend Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit dem Nachtzug nach Peking.
14. Tag Xian - Peking
Heute stehen Sie schon auf dem Platz des Himmlischen Friedens, der im Jahre 1989 zu trauriger Berühmtheit gelangte. Der Besuch des Himmelstempels, des Wahrzeichens der Stadt Peking, ist ein eindrucksvolles Erlebnis. Die gesamte hölzerne Konstruktion wurde ohne einen einzigen Nagel zusammengefügt. Der Kaiser bat an diesem Ort die Ahnen um eine gute Ernte. Danach fahren Sie zum neuen Olympia-Gelände, wo Sie einen Einblick in die moderne Architektur Chinas erhalten werden.
15. Tag Peking
Die Große Chinesische Mauer - wohl jeder hat schon einmal davon geträumt, auf darauf zu spazieren. Heute geht dieser Traum für Sie in Erfüllung. Durch unwegsames Gelände, über steile Berghänge und tiefe Täler bahnt sich das größte Bauwerk der Erde seinen Weg über 7 000 km Länge (UNESCO-Weltkulturerbe). Unterwegs besuchen Sie die Ming-Gräber, die letzte Ruhestätte für mehrere Herrscher der Ming-Dynastie.
16. Tag Peking
Zum Abschluss der Reise besuchen Sie die "Verbotene Stadt", wie der Kaiserpalast auch genannt wird. Als bedeutender Schatz des UNESCO-Weltkulturerbes ist der Palast Jahr für Jahr Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Am Abend erwartet Sie ein besonderes Abschiedsessen - knusprige Peking-Ente. Guten Appetit!
17. Tag Rückflug nach Deutschland
Ihre Reise auf der alten Seidenstraße geht zu Ende. Transfer zum Flughafen. Gute Heimreise!
Hinweise zu Pass- und Visumerfordernissen und gesundheitspolizeilichen Formalitäten:
Für die Reise benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum. Sehen Sie hierzu bitte die Infos unseres Visadienstes: http://www.ventro.info/laender Für nichtdeutsche Staatsangehörige gelten hinsichtlich der Einreisebestimmungen häufig spezielle Regelungen. Wegen eventueller gesundheitspolizeilicher Formalitäten, aktueller Einreisebeschränkungen oder Katastrophenwarnungen informieren die Botschaften der Länder und das Auswärtige Amt. Gerne geben auch wir Ihnen Auskunft. Bei Fragen rufen Sie uns bitte an.

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