1.Tag Ankunft in Tallinn
Herzlich Willkommen in Estland! Nach Ankunft am Flughafen von Tallinn Transfer zum Hotel. Erster Spaziergang durch die Stadt.
2. Tag Tallinn
Am Vormittag Stadtbesichtigung von Tallinn. Sie sehen einige seiner beeindruckenden Bauten: den Dom, das Adelspalais, die Alexander-Nevskij-Kathedrale, wunderschön restaurierte Bürgerhäuser und das alte Rathaus. Anschließend fahren Sie zum Kadriorg-Park. Zar Peter der Große ließ hier für seine Frau Katharina I. ein Schloss - „Katharinenthal/ Kadriorg“ - errichten. Dieser hübsche Barockpark mit seinen Alleen, dem Skulpturengarten und den Museen lädt Sie zu einem erholsamen Spaziergang ein. Der Besuch des großen Freilichtmuseums „Rocca al Mare“ am Nachmittag, welches vor den Toren der Stadt liegt und einen einmaligen Einblick in das historische Landleben der Esten bietet, rundet diesen erlebnisreichen Tag ab.
3. Tag Tartu
Sie verlassen Estlands Hauptstadt und reisen mit dem Zug nach Tartu/Dorpat, das lange Zeit das geistige Zentrum des Landes war. Mit seiner 1632 gegründeten Universität zählt Tartu zu den alten baltischen Universitätsstädten. Ein Rundgang macht Sie mit der Stadt bekannt und führt Sie zum großen Rathausplatz mit dem schönen Rathaus von 1789 und weiteren Gebäuden im klassizistischen Stil, zum Domberg und zum Hauptgebäude der Universität. Sie verabschieden sich heute von Ihrer estnischen Reiseleitung.
4. Tag Tartu - Räpina - Pechory-Kloster - Izborsk - Pskow
Nach dem Frühstück verlassen Sie Tartu und fahren mit dem PKW durch die reizvolle und zugleich verlassene Weite von Estland (ohne Reiseleitung). Nach etwa einer Stunde halten Sie in Räpina, einer kleinen und hübschen Stadt mit estnischem Charme. Dort steht eine alte Papierfabrik aus dem Jahr 1724, die heute zu den ältesten noch funktionierenden Papierfabriken Europas gehört. Nach dem Überschreiten der estnisch-russischen Grenze erreichen Sie Pechory und besuchen das Pechory-Kloster (mit örtlichen Reiseführer). Das Kloster wurde einst in Höhlen erbaut, was sich noch heute im Namen der Stadt niederschlägt (vom russischen “Petchera“ - „Höhle“). Die Blütezeit erreichte das Kloster im 16. Jh. Damals erwarb es eine Bedeutung nicht nur als ein geistliches, sondern auch als ein kulturelles Zentrum. Heute gibt es im Kloster elf Kirchen, darunter drei Höhlenkirchen. Auch die Burgmauern und der Glockenturm mit den alten Glocken sind sehr bemerkenswert. Anschließend machen Sie Halt in Izborsk, einer Stadt, die älter noch als Moskau und Pskow ist. Izborsk wurde erstmals 862 urkundlich erwähnt. Hier erleben Sie altrussische Kunst und sehen die Izborsker Burg. Gegen Abend erreichen Sie Pskow, eine der ältesten Städte Russlands.
5. Tag Pskow - Nowgorod
Den Tag beginnen Sie mit einer Stadtrundfahrt in dieser gemütlichen Stadt. Pskow ist ein Museum unter freiem Himmel. Der Stadtkern gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier finden Sie einzigartige Baukunst wie den Pskower Kreml, der von der Dreifaltigkeits-Kathedrale gekrönt ist, oder die unzähligen Kirchen in der Pskower Bauart. In Pskow bildete sich auch die Fresko- und Ikonenmalereischule heraus, die die Traditionen der byzantinischen Kultur aufbewahrt und weiter entwickelt hat. 2003 beging Pskow sein 1.100-jähriges Jubiläum. Nach der Mittagspause geht es weiter Richtung Nowgorod, das Sie am Abend erreichen werden.
6. Tag Nowgorod - St. Petersburg
Am Vormittag unternehmen Sie einen ausführlichen Spaziergang durch die Stadt, die einst ein politisches Zentrum Russlands und eines der größten Handelszentren auf dem Handelsweg zwischen dem Baltikum und dem Wolgagebiet darstellte. Die gesamte Altstadt zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie besichtigen den Nowgoroder Kreml, der 1044 errichtet wurde, den ältesten Steinbau Russlands, die Sophien-Kathedrale, und das Juriew-Kloster, das südlich von Nowgorod auf dem linken Volchov-Ufer liegt. Des weiteren besuchen Sie das Holzbaukunst- und das Ikonenmuseum. Überzeugen Sie sich selbst, dass Nowgorod zurecht den Beinamen „russisches Florenz“ trägt. Am Nachmittag verlassen Sie Nowgorod und fahren mit der Bahn/Vorortbahn nach St. Petersburg.
7. Tag St. Petersburg
Bei einer Stadtrundfahrt durch das „Venedig des Nordens“ lernen Sie die Stadt an der Newa kennen. Sie sehen u. a. den Schlossplatz, den Winterpalast, die Alexandersäule, das Standbild Peters des Großen, die Isaak-Kathedrale, den Nevskij-Prospekt und die Kasaner-Kathedrale. Am Nachmittag besuchen Sie die Eremitage im Winterpalast, eines der größten Kunstmuseen der Welt mit Meisterwerken aus allen Epochen der Kunstgeschichte, und werden durch ausgewählte Abteilungen geführt.
8. Tag Ausflug nach Puschkin oder Peterhof
Wenige Kilometer von St. Petersburg entfernt, direkt am Finnischen Meerbusen, erstreckt sich das Schloss- und Parkensemble Peterhof. Viele Künstler und Architekten waren hier an der Verwirklichung von Peters Idee, der Schaffung einer Sommerresidenz, die Versailles übertreffen sollte, beteiligt. Besonders beeindruckend ist der Besuch der Anlage im Sommer, wenn die prächtigen Fontänen sprudeln. Im Herbst wird Ihnen stattdessen der Besuch von Schloss Puschkin/Zarskoje Selo angeboten. In Puschkin ließ Peter der Große ein Steinhaus für seine Frau Katharina I. errichten. Heute sehen Sie hier ein wunderschönes Rokokoschloss, das Katharinenpalais.
9. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Hinweise zu Pass- und Visumerfordernissen und gesundheitspolizeilichen Formalitäten:
Für die Reise benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum. Sehen Sie hierzu bitte die Infos unseres Visadienstes: http://www.ventro.info/laender Für nichtdeutsche Staatsangehörige gelten hinsichtlich der Einreisebestimmungen häufig spezielle Regelungen. Wegen eventueller gesundheitspolizeilicher Formalitäten, aktueller Einreisebeschränkungen oder Katastrophenwarnungen informieren die Botschaften der Länder und das Auswärtige Amt. Gerne geben auch wir Ihnen Auskunft. Bei Fragen rufen Sie uns bitte an.

|
|
 |  |  | | Tartu zählt zu den alten, baltischen Universitätsstädten. |  |  |  |  | | Das Pechory-Kloster umfasst elf Kirchen, darunter drei Höhlenkirchen. |  |  |  |  | Die Dreifaltigkeitskirche in Nowgorod.
|  |  |  |  | Ein Blick über den Fluss Volchov auf Nowgorod.
|  |  |  |  | | Schloss- und Parkanlage Peterhof. Nach dem Willen Peters des Großen sollte diese Sommerresidenz Versailles übertreffen.
|  | |