1. Tag Ankunft in Barnaul
Ankunft in
Barnaul am Morgen. Sie stärken sich bei einem russischen Frühstück.
Dann besichtigen Sie das Zentrum der Stadt Barnaul und fahren
anschließend nach Gorno-Altajsk (ca. 300 km), der Hauptstadt der
Altai-Republik. 2. Tag Tal von Katun und Altai-Gebirge
Auf dem Tschujskij-Trakt, der alten Handelsstraße in die Mongolei,
starten wir unser Abenteuer und folgen dem Tal des Katun. Es
bietet sich Ihnen eine herrliche Aussicht auf das majestätische
Altai-Gebirge. Im Altai ist alles groß, wie es in Sibirien üblich
ist. Die inoffizielle Maßeinheit der Fläche ist „Portugal“, denn die
Fläche vom Altai-Gebirge entspricht der Fläche von Portugal. Sie fahren
vorbei an typischen Dörfern und Jurten des Altai. Die Fahrt beträgt ca.
350 km. Sie übernachten in einfachen Unterkünften.
3. Tag Michajlowka-Treck, Unterer Multinskoe-See
Nach dem Frühstück werden Sie ins Dorf Maralnik gebracht (47 km).
Von hier aus wandern Sie auf dem Michajlowka-Treck (14 km). Wenn Sie
Glück haben, sehen Sie Marale, deren Geweihe einen wertvollen Heilstoff
enthalten, aus dem Arzneimittel hergestellt werden. Nach dem
Mittagessen gehen Sie über den Bergpass zum „Unteren Multinskoe-See“
(4,5 km). Dies ist einer der zehn Seen im Flussbecken Multa und
befindet sich auf einer Höhe von 1710 m. Sie übernachten im Zeltlager.
4. Tag Naturreservates Katunskij
Heute geht es zu Fuß zur Grenze des Naturreservates „Katunskij“ (5
km). Unterwegs haben Sie vielleicht die Chance, einzigartige sibirische
Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten: das Moschustier
(der kleinste Zweihufer), den Braunbären, den Zobel, den Sibirischen
Marder oder den Burunduk, das Eichhörnchen, das fliegen kann. Nach der
russischen Banja und einem leckeren Abendessen versinken Sie in den
gemütlichen Holzhäuser in tiefen Schlaf.
5. Tag Oberer Multinskoe See
Gleich nach dem Frühstück geht die Wanderung weiter zum „Oberen
Multinskoe See“ (8 km). Sie picknicken an einer schönen Stelle am Ufer
des Sees. Von den steilen Abhängen der Berge stürzen eindrucksvolle
Wasserfälle. Bald gelangen wir zum Hauptziel unserer Wanderung:
Hier in den rauhen Höhen des Altai-Gebirges lebt eine der seltensten
Großkatzen der Welt, der Schneeleopard. Der scheue Schneeleopard, von
den Einheimischen auch Irbis genannt, zählt zu den am wenigsten
erforschten Katzenarten der Welt. Er lebt bevorzugt im Sommer in Höhen
von ca. 3000 bis 6000 Metern. Leider wird er noch immer wegen seines
wertvollen Felles gejagt. Die Gründung des Naturreservates soll dem Schutz des Schneeleoparden dienen. Der Irbis ist der Stolz des Altaigebirges. Sie übernachten im Zelt.
6. Tag Zurück zum Naturreservat Katunskij
Wir kehren zur Grenze des Reservates zurück. Manche Pflanzenarten,
die Sie auf dem Weg beobachten können, kommen nur hier vor oder gehören
zu den seltenen Pflanzen, unter anderem auch Heilkräuter wie die
Maral-Wurzel oder die Goldenwurzel. Ihre Wirkung ist mit der von
Ginseng zu vergleichen. Nach der Tageswanderung können Sie sich in der russischen Banja entspannen. Übernachtung in Holzhäusern.
7. Tag Naturareal Michailowka
Unsere Wanderung geht durch das Naturareal Michailowka zurück durch
die typische sibirische Taiga mit ihren dunkelgrünen Zederbäumen
und Zirbelkiefern. Diese Kiefern mit ihren Zapfen und den
essbaren Kernen sind ein sibirisches Markenzeichen. Übernachtung im Zelt.
8. Tag Quelle des Flusses Bolschoj Okol
Wir machen uns auf den Weg zur Quelle des Flusses Bolschoj Okol.
Hier haben Sie eine wunderbare Möglichkeit, sich im Angeln zu
versuchen. Neben den zahlreichen Lachsarten, dazu zählen Taimen, Lenok
und arktische Äsche, kommen auch mongolische Arten vor wie zum Beispiel
der "Osman". Übernachtung im Zelt.
9. Tag Okol-Fluss, Dorf Gagarka, Ust-Koksa
Nach dem Frühstück haben Sie eine letzte Gelegenheit, die Natur an
den Ufern des B. Okol-Flusses zu genießen, während unser Weg weiter zum
Dorf Gagarka führt. Nach dem Mittagessen fahren Sie mit dem Auto nach
Verchnij Uymon. Das Dorf ist 300 Jahre alt und wurde von Altgläubigen
gegründet. Viele Anhänger wählten die Weite und Abgeschiedenheit
Sibiriens, um hier ihrem strengen Glauben gemäß leben zu können. Manche
Altgläubige leben auch in vollkommener Isolation als Einsiedler in der
Taiga und vermeiden jeglichen Kontakt mit der Außenwelt. Ihre Kultur
lernen Sie näher im Museum der Altkirchlichen Zeremonien kennen. Danach
besuchen wir das Nikolaj-Rerich-Museum. Der russische Maler sowie
Indien- und Tibetforscher, nach dem das Museum benannt ist, arbeitete
hier im Jahre 1929, wovon auch einige seiner Bilder zeugen. Das Bild,
das die Aussicht auf den Berg Belucha darstellt, wird jetzt in Louvre
in Paris aufbewahrt. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Ust-Koksa. Übernachtung in einfachen Unterkünften.
10.Tag Rückfahrt nach Barnaul
Sie fahren mit dem Bus nach Barnaul (650 km). Unterwegs Mittagessen. Übernachtung im Hotel in Barnaul.
11. Tag Abreise
Transfer zum Flughafen oder Bahnhof.
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