Im "Goldenen Zeitalter", im 11. bis 13. Jahrhundert, war Georgiens Bedeutung der des Stauferreichs Friedrich II. ebenbürtig. Über vier Tausend historische Baudenkmäler auf einer Fläche von der Größe Bayerns sind steinerne Zeugen dieser Blüte.
Charakteristisch für das Land sind die steinernen Kreuzkuppelkirchen mit ihren belebenden Flachreliefs und zentrierten Türmen vor den gewaltigen und schneebedeckten kaukasischen Bergmassiven.
Nicht weit von diesen Gebirgsregionen besticht das Land seine Besucher mit angenehm mildem Klima. Dort werden Tee, Zitrusfrüchte und Wein angebaut. "Tbilis" heißt in Georgien "warm" und seine Hauptstadt "Tbilissi" heißt "die warme Stadt". Die traditionelle Fassadenbauweise mit den für sie typischen Balkonen, Veranden und Balustraden unterstreicht diesen Namen und bringt den Charme des historischen Schnittpunkts von Orient und Okzident noch reizvoller zum Ausdruck. |