1. Tag Anreise
Am Abend Abreise aus Deutschland.
2.-3. Tag Tbilissi
Ankunft am frühen Morgen, Transfer zum Hotel und Early Check-in. Nach eine Ruhepause erleben Sie bei
einer Stadtrundfahrt die Altstadt, eine seltene Mischung von
Orient und Okzident. Orientalische Märkte, Schwefelbäder, zahlreiche
Kirchen, Holzhäuser mit aufwendig geschnitzten Balkonen machen Tbilissi
zu einer besonderen Attraktion. Auf Sie wartet das georgische
Kunstmuseum, berühmt durch seine Schatzkammer, die eine der
wertvollsten Sammlungen christlicher sakraler Kleinodien und
Meisterwerke der georgischen Goldschmiedekunst zeigt. Neben der
Schatzkammer sehen Sie in drei weiteren Etagen eine beeindruckende
Sammlung europäischer, iranischer, ägyptischer und georgischer Kunst.
4. Tag Tbilissi - Mzcheta - Gudauri
Am
Morgen fahren Sie zur alten Hauptstadt Georgiens nach Mzcheta. Sie war
nicht nur weltliches, sondern auch kirchliches Zentrum Ostgeorgiens,
dessen Hauptstadt sie vom 4. Jh. v. Chr.- 5. Jh. n. Chr. war. Hoch über
Mzcheta liegt die Dshuari-Kirche. Die Fahrt hinauf lohnt sich. Genießen
Sie den herrlichen Blick auf Mzcheta und besichtigen Sie anschließend
die Kathedrale "Sweti Zchoweli". Sie war die Hauskirche der Patriarchen
und diente als Krönungs- und Grabkirche der ostgeorgischen Könige. Nur
wenige Minuten von der "Sweti Zchoweli"-Kathedrale liegt die
Samtrawo-Kirche (11. Jh.) und das ehemalige Nonnenkloster. Daneben
befinden sich Grüfte aus dem 10. - 11. Jh. und Klosterbauten. Nach dem
Mittagessen setzen Sie die Fahrt auf der Georgischen Heerstraße fort,
deren Bau bereits im 1. Jh. v. Chr. begonnen wurde. Unser nächster
Stopp ist Ananuri, ein malerisches Dorf. Sie besichtigen die Burg und
die Kirche (1689 erbaut). Die Fahrt geht vorbei an Wachtürmen, Ruinen,
altertümlichen Festungen und Kirchen. Überall sieht man Schafherden an
den grünen Gebirgshängen. Vorbei an Passanauri und Mleti beginnt die
Serpentinenstrecke des Kreuzpasses. Am frühen
Abend sind Sie in Gudauri (2157 m).
5. Tag Georgische Heerstraße
Erleben
Sie den wundervollen Blick auf die kaukasische Bergwelt und das
Kaischuri-Tal mit der Aragwi-Schlucht. Heute fahren Sie zum Kreuzpass
in 2395 m Höhe. Nach einer Pause geht es weiter zum Dorf Kasbegi.
Der Hausberg von Kasbegi ist der 5033 m hohe Kasbek. Bei guter Sicht
können Sie den schneebedeckten Gipfel bewundern. Wir besichtigen die
Zminda-Sameba-Kirche von Gergeti (14. Jh.) und den Glockenturm. Weiter
führt uns die Fahrt zur Darjal-Schlucht, eine gigantische Klamm im
Norden Kasbegis. Diese 12 km lange Fahrt zwischen Kasbegi und der
Nordgrenze ist der landschaftlich spannendste Teil der Georgischen
Heerstraße. Rückfahrt nach Gudauri.
6. Tag Gudauri - Tbilissi
Wir
kehren aus der großartigen Bergwelt mit grünen Hügeln, kleinen Dörfern
und romantischen Kirchen zurück nach Tbilissi. Nach dem beeindruckenden
Aufenthalt in den Bergen steht der Rest des Tages zur freien Verfügung.
Wer Lust auf einen Spaziergang in Begleitung hat, schließt sich unserem
Reiseleiter an, schaut dem bunten Markttreiben zu und erholt sich bei
einer Tasse Kaffee oder einem Glas Tee in einem der vielen Cafés in der
Altstadt.
7. Tag Tbilissi - David Garedscha Kloster-Telavi (ca. 60 km)
Der
heutige Ausflug führt Sie zum Höhlenkloster David Garedscha. Bei einem
Rundgang durch die Höhle werden Sie Fresken aus dem 9. Jh. bewundern
können. Nach einem Picknick geht die Fahrt weiter nach Telavi, der
Haupstadt der Provinz Kakheti. Der Name der Stadt ist von dem
georgischen Wort "tela" (Ulme), abgeleitet. Tatsächlich werden Sie in
der ganzen Stadt und in der Umgebung uralte Ulmen und Eibenbäume
vorfinden. In der Festung von Batonistsikhe besichtigen Sie die
Gemäldegalerie und das historische und ethnographische Museum. Die
Festung war früher Schlossresidenz der kakhetischen Könige. Sie
besuchen anschließend die Akademie Ikalto. Der bekannte Dichter Shota
Rustaveli soll hier studiert haben. Unterkunft finden Sie heute in
einem Privathaus, wo Sie zu Abend speisen werden.
8. Tag Telavi - Sheki (Aserbaidschan)
Heute
passieren wir die Grenze zwischen Georgien und Aserbaidschan. Die Fahrt
bringt uns zum georgischen Grenzstädtchen Lagodekhi. Bald erreichen wir
Satakaly, die schönste Stadt der Republik, inmitten herrlicher Natur
gelegen. Eine wunderschöne alte Nussbaum-Allee führt uns von Satakaly
nach Shekhi, am Südhang des Großen Kaukasus. Die mehr als 2000 Jahre
alte Stadt ist ein architektonisches Denkmal Aserbaidschans. Bis heute
erhalten geblieben sind die berühmten Karawansereien (aus dem 18. Jh.),
der einzigartige Palast der Khane von Sheki und das Gilaily-Minarett.
Sheki ist berühmt für die Herstellung und hochwertige Verarbeitung von
Seidenstoffen und Teppichen. Bei der Besichtigung einer Seiden- und
einer Teppichfabrik können Sie den Arbeitsalltag beobachten.
Übernachten werden Sie in einer historischen Karawanserei, die zu einer
Touristenherberge umgebaut wurde.
9. Tag Sheki - Shemakha - Baku
Nach
langer Fahrt durch Wälder und Felder erwartet Sie die Stadt Shemakha,
einst die Hauptstadt des mächtigen islamischen Fürstentums Shirvan. Der
Palastkomplex der Shirvan-Shahs aus dem 13.-16. Jh. erstreckt sich mit
mehreren Höfen über 3 Ebenen. Besonders eindrucksvoll ist der Palast
der Diwan-khane. Sie sehen die Ruinen der Festung aus dem 16. Jh., das
Mausoleum des Herrschers "Eddi Gjukibes" (Sieben Kuppeln) und die
restaurierte Freitags-Moschee (10. Jh.). Am späten Abend erreichen Sie
Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans.
10. Tag Baku
Der
ganze Tag steht heute für Besichtigungen in der Hafenstadt am
Kaspischen Meer zur Verfügung. Schlendern Sie durch die schmalen
Gässchen der Altstadt "Icheri Shere". Die erhaltenen Denkmäler lassen
die ehemalige Herrlichkeit erahnen. Den mittelalterlichen Stadtteil
umschließt eine hohe Stadtmauer (12. Jh.). Auffällig ist ein
altertümliches Bauwerk von ungewöhnlicher Form, ein Verteidigungsturm,
"Mädchenturm" genannt. Am Fuße dieses Turmes sehen Sie freigelegte
Bauwerke aus dem 11. Jh., Karawansereien, Moscheen, Bäder und
Festungstürme. Versäumen Sie nicht den Besuch des Museums für
aserbaidschanische Teppiche und angewandte Volkskunst. Ruhen Sie danach
bei einem Glas Tee in einer der vielen Lauben in den schattigen Alleen
aus und schauen Sie den Einheimischen beim Narden spielen (eine Art
Dame-Spiel) zu.
11. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen.
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 |  |  | | Mediterrane Atmosphäre in den Straßen von Tbilissi. |  |  |  |  | | Traditionelle Kleider zu festlichem Anlass. |  |  |  |  | | Baku, schön an Kaspischen Meer gelegen, eine Stadt in Bewegung. |  | |