1. Tag - Anreise
Anreise zum Beispiel per Linienflug über Istanbul nach Tbilissi.
2. Tag - Tbilissi
Ankunft am frühen Morgen in Tbilissi, Transfer zum Hotel und
early check-in. Bei einer Rundfahrt erkunden Sie die Altstadt, eine
seltene Mischung von Orient und Okzident. Orientalische Märkte,
Schwefelbäder, zahlreiche Kirchen, Moscheen, Holzhäuser mit aufwendig
geschnitzten Balkonen machen Tbilissi zu einer besonderen Attraktion.
Das Kunstmuseum ist berühmt für seine Schatzkammer, die eine der
wertvollsten Sammlungen christlicher sakraler Kleinodien und
Meisterwerke der georgischen Goldschmiedekunst zeigt. Außerdem wird
eine beeindruckende Sammlung europäischer, iranischer, ägyptischer und
georgischer Kunst geboten.
Übernachtung in Tbilissi.
3. Tag - Tbilissi - David Garedscha-Kloster - Telavi (ca. 60 km)
Der heutige Ausflug führt zum Höhlenkloster David Garedscha, wo
Sie wertvolle Fresken aus dem 19. Jh. sehen können. Für den Auf- und
Abstieg benötigen Sie ca. 1 Stunde. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Auf Wunsch können Sie eine Wanderung zum Kloster Udabno unternehmen.
Die wunderschönen Fresken in den verlassenen Höhlenkirchen machen die
eineinhalb bis zweistündige Wanderung lohnenswert. Nach der
anstrengenden Tour und einem Picknick geht die Fahrt über die Kirche
von Gremi weiter nach Telavi, der Hauptstadt der Weinprovinz Kakheti.
Unter Weinkennern finden die georgischen Weine immer größere
Beliebtheit. Bei einer Weinprobe in einem alten Gewölbekeller in
Napareuli kosten Sie die besonderen Tropfen der Region. In Telavi wird
Ihnen zum Abendessen eine typische georgische Tafel angerichtet.
Abendessen und Übernachtung in einer Privatunterkunft in Telavi.
4. Tag - Telavi - Mzcheta - Gudauri
Fahrt in das 20 km entfernte Mzcheta. Die Stadt war nicht nur
weltliches, sondern auch kirchliches Zentrum Ostgeorgiens, dessen
Hauptstadt sie vom 4. Jh. v. Chr. ? 5. Jh. n. Chr. war. Hoch über
Mzcheta liegt die Dshwari?Kirche. Genießen Sie den herrlichen Blick auf
Mzcheta und besichtigen Sie anschließend die Kathedrale „Sweti
Zchoweli“. Sie war die Hauskirche der Patriarchen und diente als
Krönungs? und Grabkirche der ostgeorgischen Könige. Anschließend
setzten Sie die Fahrt auf der Georgischen Heerstraße fort, deren Bau
bereits im 1. Jh. v. Chr. begonnen wurde. Der nächste Stopp ist das
malerische Dorf Ananuri mit Besichtigung der Burg und der 1698 erbauten
Kirche. Die Fahrt geht vorbei an Wachtürmen, Ruinen, altertümlichen
Festungen und Kirchen. Überall sind Schafherden an den grünen
Gebirgshängen zu sehen. Vorbei an Passanauri und Mleti beginnt die
Serpentinenstrecke des Kreuzpasses, die zum 2157 m hoch gelegenen
Ski-Gebiet Gudauri führt. Abendessen und Übernachtung in Gudauri.
5. Tag - Gudauri - Kasbegi - Gudauri (35 km eine Strecke)
Heute erleben Sie den wundervollen Blick auf die kaukasische
Bergwelt und das Kaischuri-Tal mit der Aragwi?Schlucht bei einer Fahrt
zum Kreuzpass bis auf 2395 m über dem Meeresspiegel. Nach einer
Pause fahren Sie zum Dorf Stepanzminda. Der Hausberg von Kasbegi ist
der 5033 m hohe Kasbek. Bei guter Sicht kann man den schneebedeckten
Gipfel sehen. Auf einer zwei- bis dreistündigen Wanderung besuchen Sie
die Zminda Sameda-Kirche von Gergeti (14. Jh.) und den
Glockenturm. Der Weg über die Berge macht den Ausflug zu einem
besonderen Naturerlebnis. Wer es bequemer bevorzugt, kann sich gegen
Aufpreis von einem geländegängigen Jeep chauffieren lassen. Nach einem
stärkenden Picknick führt die Fahrt an der Darjal? Schlucht vorbei,
welche der landschaftlich spannendste Teil der Georgischen Heerstraße
ist.
Rückfahrt nach Gudauri.
Abendessen und Übernachtung in Gudauri.
6. Tag - Gudauri - Gori - Uplisziche - Ateni - Kutaissi
Fahrt nach Kutaissi. In Gori machen Sie Halt. Die Hauptstadt der
Region Schida Kartli im östlichen Georgien ist die Geburtsstadt Josef
Stalins und eine der wichtigsten Städte des Landes. Der Name stammt von
der bis heute erhaltenen Festung Goris-Ziche (dt. „Festung auf dem
Hügel“). Während der Regierungszeit des Königs David IV. erlebte die
Stadt eine Blütezeit des Wachstums. 1818 wurde dort eine der ersten
theologischen Hochschulen Georgiens gegründet. Sie sehen das
Geburtshaus von Josef Stalin (keine Besichtigung), das
Stalin-Denkmal und setzen Ihren weg über die 10 km entfernte
Ateni-Kirche fort. Bevor Sie Kutaissi erreichen, steht die Besichtigung
der Höhlenstadt Uplisziche auf dem Programm. Schwelgen Sie in der
Vergangenheit bei einem Rundgang durch die vormalige Hochburg des
Handels an der Seidenstraße, deren älteste noch erhaltene Bauten auf
das 2.-3. Jh. n. Chr. datieren. Noch heute kann man sich das einst
geschäftige und bunte Treiben durch vorbeiziehende Karawanen bildlich
vorstellen.
Abendessen und Übernachtung in einer Privatunterkunft in Kutaissi.
7. Tag - Ausflug in die Provinz Kutaissi, 50 km
Bei einem Spaziergang lernen Sie die reizvolle Altstadt des
bereits 3500 Jahre alten Ortes kennen und besichtigen die Ruine der
Bagrat-Kathedrade, die wie ein Relikt vergangener Zeit über der Stadt
thront. Ca. 15 km entfernt befindet sich die Akademie von Gelati.
Dieses einstige Zentrum des kulturellen und spirituellen Lebens stellt
bis heute ein Wahrzeichen für die Einheit Georgiens und nationaler
Identität dar. Sie ist auch nach Jahren staatlich verordnetem Atheismus
ein Magnet für Pilger und junge Georgier auf der Suche nach den Spuren
ihrer nationalen Wurzeln. Der Bau der Kathedrale gilt als größte
Leistung des georgischen Königs David der Erbauer. Wie kein anderer
Herrscher schenkte er der Kultur seine Aufmerksamkeit. Seine
Regierungszeit wird daher auch als „Goldepoche“ bezeichnet. Im
Anschluss besuchen Sie die Ausgrabungen von Vani. Die Gräber dieser
Tempelstadt beherbergten über Jahrtausende erstaunliche Mengen an
exquisiten Reichtümern einzigartiger Goldschmiedekunst.
Die letzte Fahrt des Tages bringt sie nach Batumi - der „Riviera des
Ostens“. Mit seinen kilometerlangen Stränden zog es durch die
Geschichte hinweg Zare und sowjetische Politprominenz gleichermaßen an.
Während der Ort in den letzten Jahren unbeachtet blieb und fast in
Vergessenheit geriet, lebt er heute als attraktiver Erholungs- und
Badeort für Familien aus Nah und Fern wieder auf.
Abendessen und Übernachtung in Batumi.
8. Tag - Batumi
Der heutige Ausflug bringt Sie zur römischen Festung
Gonio-Apsaros an der Schwarzmeer Küste. Bewundernswert sind die
gepflasterten Straßen und Wasserleitungssysteme aus römischer Zeit. Der
Weg führt entlang der beliebten Sommerkurorte der Georgier und der
türkischen Grenze zurück nach Batumi.
Nach einem kurzen Stadtrundgang in Batumi können Sie in Ihrer Freizeit die Küste des Schwarzen Meeres genießen.
Abendessen in einem lokalen Restaurant.
Übernachtung in Batumi.
9. Tag - Batumi
Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung, um den schönen
Strand am Schwarzen Meer zu genießen. Lassen Sie Ihre Seele baumeln und
die ereignisreichen Tage der vergangenen Woche Revue passieren.
Abendessen und Übernachtung in Batumi.
10. Tag - Abreise
Am Morgen Transfer zum Flughafen. Der Rückflug ist über Istanbul nach Deutschland möglich.
|
|
 |  |  | Unterwes treffen Sie immer wieder auf georgische Kirche, machen sind im 10. und 11. Jh. entstanden, andere im 15. und 16. Jh.
|  |  |  |  | | Die malerische gelegene Festung Ananuri mi der 1698 erbauten
Kirche. |  |  |  |  | | Der Kreuzpass liegt auf 2395 m ü. d. M. Meer. Bei guter Sicht kann man den schneebedeckten
Gipfel des 5033 m hohen Kasbek sehen. |  |  |  |  | Wenn unterwegs Appetit auf georgisches Obst besteht: Dieses wird reichlich angeboten.
|  |  |  |  | | Vielleicht haben Sie am letzten Tag der Reise Gelegenheit, den Strand am Schwarzen Meer zu genießen. |  | |