Armenien - Georgien
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Reisetermine und Preise:
 


Preisbeispiele pro Person für bestimmte Gruppengrößen; Wunschtermine ab 2 Personen.

Januar bis April 2012 und
November 2012 bis März 2013

6 - 9 Personen im Minibus
858 EUR
3 - 5 Personen im PKW/Minibus
1.298 EUR
2 Personen im PKW
1.482 EUR
EZ-Zuschlag
180 EUR

Mai bis Oktober 2012

6 - 9 Personen im Minibus
899 EUR
3 - 5 Personen im PKW/Minibus
1.333 EUR
2 Personen im PKW
1.524 EUR
EZ-Zuschlag
204 EUR

 
 
Im Reisepreis enthalten:
 


10 Übernachtungen in 3- und 4-Sterne-Hotels im Doppelzimmer mit Bad/WC oder DU/WC // 10 Frühstück // 3 Abendessen (am 6., 7., 8. Tag) // Transfers und Ausflüge im PKW / Minibus mit Klimaanlage // Programm wie beschrieben inkl. aller Eintrittsgelder // Weinprobe in Areni (Tag 3) // persönliche Reiseleitung (deutsch sprechend) ab Flughafen Jerevan bis Grenze Georgien und ab Grenze Georgien bis Flughafen Tbilissi // Reisepreis-Sicherungsschein

 
 
Nicht im Preis enthalten:
 


Flüge und Flughafensteuern // weitere Mahlzeiten und Trinkgelder // Visumgebühren

Gerne buchen wir für Sie die internationalen Flüge zu aktuellen Preisen.

Unsere Angebote gelten unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit aller Leistungen bei Auftragserteilung.

 
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Der historische Schnittpunkt von Orient und Okzident  

 

1. Tag    Flug nach Jerevan

Flug von Deutschland via Warschau nach Jerevan.

2. Tag    Ankunft in Jerevan

Ankunft am frühen Morgen, Empfang durch die lokale Stadtführerin und Transfer zu Ihrem Hotel. Kurze Ruhepause und Frühstück.
Heute erkunden Sie die armenische Hauptstadt Jerevan (historischer Name Erebuni): Die Stadt ist reich an Kontrasten. Ihre Stadtführerin wird Ihnen moderne Bauten und Denkmäler sowie versteckte Kleinode, schöne herrschaftliche Häuser mit hölzernen Balkonen und wunderschönen Torbögen, zeigen. Ein Spaziergang durch die alte, orientalische Stadt Jerevan führt durch verschiedene Seiten-
gassen. In der Abovjanstraße finden Sie Boutiquen und kleine Cafés. Und wenn der Markt geöffnet ist, haben Sie auch Zeit, von den leckeren gedörrten Aprikosen zu kosten. Jetzt noch ein Blick auf die Kaskade und ein Spaziergang durch den kleinen Park, in dem originelle Skulpturen die Atmosphäre bereichern.
Vom Museum Matenadaran aus haben Sie eine wundervolle Aussicht auf den schneebedeckten Gipfel des Berges Ararat. Im Museum können Sie uralte armenische Handschriften sehen. Anschließend besichtigen Sie die Ruinen der urartäischen Festung Erebuni, schön auf einem Hügel gelegen, bereits 782 v. Chr. gegründet.

3. Tag    Ararat und Noravank

Nach dem Frühstück fahren Sie durch das Ararat-Tal zum nahe der türkischen Grenze gelegenen Kloster Chor Wirap aus dem 17. Jh. Hier wurde Gregor der Erleuchter gefangen gehalten, bis er zum ersten armenischen Katholikos ernannt wurde. Bei schönem Wetter haben Sie einen traumhaften Blick auf den Ararat. Obwohl der Ararat heute in der Türkei liegt, ist er das Nationalsymbol der Armenier, die bis 1915 größtenteils ihren Siedlungsraum rund um dieses Bergmassiv hatten.
Weiterfahrt zum Kloster Noravank (13. - 14. Jh.), idyllisch am Ende einer Schlucht gelegen, das durch seine prachtvollen Außenreliefs beeindruckt. Auf dem Weg dorthin gibt es frisches Schaschlik in einem Restaurant in einer Naturhöhle (nicht im Preis enthalten).
Während der Rückfahrt nach Jerevan besuchen Sie die Weinkellerei Areni und können dort mehrere Rotweine und Obstweine verkosten.

4. Tag    Edschmiazin, Garni & Geghard

Ausflug vorbei am Dorf Mussa Ler, in dem Über
lebende des durch Franz Werfels Roman berühmt gewordenen Musa Dagh angesiedelt wurden, und zur Ruine der Kirche Swartnoz (7. Jh.). Weiter nach Edschmiazin, dem Sitz des armenischen Katholikos und religiöses Zentrum des armenischen Volkes: Besichtigung der Hauptkathedrale (303 n. Ch.) und zweier weiterer Kirchen, Surb Hripsime und Surb Gajaneh, Meisterwerke der klassischen armenischen Baukunst aus dem 7. Jh. und UNESCO-Weltkulturerbe. Unterwegs Picknick. Weiterfahrt zur vorgeschichtlichen Siedlung von Mezamor und Besuch der Hauptkirche. Rückfahrt via Jerevan nach Garni.
Bevor Sie die Sommerresidenz der armenischen Könige und den Tempel in Garni besichtigen, kehren Sie bei Sergej ein und können beim Backen des Fladenbrotes Lavasch im traditionellen Lehmofen zuschauen und dann das leckere Brot mit köstlichem Käse und Koriander probieren. Auch der gute Roséwein ist zu empfehlen.
Gut gestärkt besuchen Sie den einzigen erhaltenen hellenistischen Tempel Armeniens, in dem der Sonnen-
gott Mithras verehrt wurde. Der Tempel liegt oberhalb der Asat-Schlucht (UNESCO-Welterbe), auf die man einen wunderbaren Ausblick hat, und ist umgeben von Ruinen der Festung Garni, einer Siedlung, die im 3. und 4. Jh. den armenischen Königen als Sommerresidenz diente.
Nächste Station ist das Höhlenkloster Geghard (13. Jh.), das seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
In einer der Felsenkirchen ist eine „heilige Quelle“ zu finden, an der sich in früheren Zeiten ein heidnisches Wasserheiligtum befand. Diese malerische Klosteranlage ist reich an alten Kreuzsteinen mit kunstvollen Verzierungen. Rückfahrt nach Jerevan.

5. Tag    Jerevan – Tbilissi

Heute brechen wir auf in Richtung Georgien. Erster Stopp ist am Sevan-See, größter Süßwassersee Armeniens und des Kaukasus, etwa 1 900 m über dem Meeresspiegel gelegen. Er ist einer der größten Hochgebirgsseen der Welt. Leider nimmt der Wasserpegel des Sevan-Sees stetig ab, und die armenische Regierung hat mit großen Umweltproblemen zu kämpfen.
Viele Stufen führen Sie hinauf zum Sevan-Kloster. Es liegt malerisch auf einer Halbinsel am nordwestlichen Ufer des Sees. Sie besuchen die Apostel- und Muttergotteskirche. Der Ausblick auf den See ist ein Genuss. Wer Lust auf Fisch hat, kostet die leckere Sevan-Forelle (nicht im Preis inkludiert).
Im Kloster Haghbat (UNESCO-Weltkulturerbe) auf einem Hochplateau mit phantastischem Ausblick auf die Debed-Schlucht gelegen, erwartet uns spirituelle Stille. Lassen Sie diese Stimmung zwischen den klammen Klostermauern auf sich wirken. Wenn Sie Glück haben, können Sie in der Kreuzkirche der Stimme des Geistlichen beim liturgischen Gesang lauschen.
Im Klosterkomplex Haghbat finden Sie besonders fein ornamentierte Kreuzsteine. Weiter führt Sie die Fahrt zur armenisch-georgischen Grenze. Grenzübertritt in Sadakhlo. Hier nehmen Sie Abschied von Ihrer armenischen Reiseleitung und werden von Ihrer georgischen Reiseleitung empfangen. (Transportwechsel).
Nach den Grenzformalitäten fahren Sie direkt in die georgische Hauptstadt. Ankunft in Tbilissi und Zimmerbezug im Hotel.

6. Tag    Tbilissi – Mzcheta – Gudauri

Fahrt in das 20 km entfernte Mzcheta. Mzechta war weltliches und kirchliches Zentrum Ostgeorgiens und fungierte vom 4. Jh. v. Chr. bis ins 5. Jh. n. Chr. als dessen Hauptstadt. Hoch über Mzcheta liegt das Dshwari-Kloster (586 bis 604 erbaut, UNESCO-Weltkulturerbe). Von hier haben Sie eine herrliche Sicht auf die Stadt. Die Kreuzkuppel-
kirche des Dshwari-Klosters ist ein "Muss" für jeden Georgien-Reisenden. Sie gehört zu den ältesten noch erhaltenen christlichen Kirchen. Anschließend besichtigen Sie die Kathedrale Sweti Zchoweli, früher Krönungs- und Grabkirche der ostgeorgischen Könige. Dann setzen Sie die Fahrt auf der Georgischen Heerstraße fort, deren Bau bereits im 1. Jh. v. Chr. begonnen wurde. Der nächste Stopp ist das malerische Dorf Ananuri mit Besichtigung der Burg und der 1698 erbauten Kirche.
Auf der Fahrt ziehen Wachtürme, Ruinen, altertüm-
liche Festungen und Kirchen an Ihnen vorüber. Vorbei an Passanauri und Mleti beginnt die Serpentinenstrecke des Kreuzpasses, die zum 2 157 m hoch gelegenen Ski-Gebiet Gudauri führt.

7. Tag    Bergwelt

Heute erleben Sie bei einer Fahrt zum Kreuzpass bis auf 2 395 m den wundervollen Blick auf die kaukasische Bergwelt und das Kaischuri-Tal mit der Aragwi-Schlucht. Nach einer kurzen Pause fahren Sie zum Dorf Stepanzminda, auch als Kasbegi bekannt (1 700m). Der Hausberg des Dorfes ist der 5 033 m hohe Kasbek. Bei guter Sicht kann man den schneebedeckten Gipfel sehen. Auf einer zwei- bis dreistündigen Wanderung besuchen Sie die Zminda-Sameba-Kirche von Gergeti (14. Jh./2.170 m) und den Glockenturm. Der Weg über die Berge macht den Ausflug zu einem besonderen Naturerlebnis. Wer es bequemer bevorzugt, kann sich gegen Aufpreis von einem geländegängigen Jeep chauffieren lassen. Rückfahrt nach Gudauri.

8. Tag    Gudauri - Gori - Uplisziche - Ateni - Kutaisi (ca. 390 km)

Fahrt nach Kutaisi, das ca. 700 Jahre vor unserer Zeitrechnung als griechische Kolonie angelegt wurde und fast 400 Jahre die Hauptstadt des Kolchis-Reiches war. Hier handelt die Geschichte der Argonauten und hier wurde das goldene Vlies geraubt. Der erste Stopp ist Gori, bekannt als Geburtsstadt Josef Stalins und eine der wichtigsten Städte des Landes. Während der Regierungszeit des Königs David IV. (11./12. Jh.) erlebte die Stadt eine Blütezeit des Wachstums. Sie sehen das Geburtshaus von Josef Stalin (keine Besichtigung).
Bevor Sie Kutaisi erreichen, steht die Besichtigung der Höhlenstadt Uplisziche auf dem Programm. Bei dem Rundgang durch die vormalige Hochburg des Handels an der Seidenstraße können Sie in der Vergangenheit schwelgen. Die ältesten noch erhaltene Bauten datieren auf das 2.-3. Jh. n. Chr. und man kann sich noch heute das einst geschäftige und bunte Treiben durch vorbeiziehende Karawanen bildlich vorstellen.
Wenn es die Zeit erlaubt, unterbrechen Sie die Fahrt nach Kutaisi in Ateni und besichtigen dort die Sioni-Kirche.

9. Tag    Kutaisi – Gelati – Tbilissi (ca. 270 km)

Bei einem Rundgang durch die reizvolle Altstadt des bereits 3 500 Jahre alten Kutaisi besichtigen Sie die Ruine der Bagrati-Kathedrade (11. Jh.), die wie ein Relikt vergangener Zeit über der Stadt thront und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Sie spazieren durch das ehemalige jüdische Viertel und besuchen das Kloster und die Akademie von Gelati, unweit von Kutaisi gelegen und ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Der Bau der Kathedrale gilt als größte Leistung des georgischen Königs David. Wie kein anderer Herrscher schenkte er der Kultur seine Aufmerksamkeit. Auf der Rückfahrt nach Tbilissi besichtigen Sie die Ubisa-Kirche (9.Jh) mit ihren eindrucksvollen Fresken.

10. Tag    Tbilissi

Am Vormittag Altstadt-Rundgang mit Besuch der Metechi-Kirche, Narikala-Festung, Schwefelbäder, Synagoge (außen), Sioni-Kathedrale und der Anchiskhati-Kirche.
In Tbilissi hat sich in den letzten 20 Jahren viel verändert. Die Stadt ist modern geworden und bietet eine kosmopolitische Atmosphäre, aber auch immer noch eine seltene Mischung von Orient und Okzident. Enge Gassen, orientalische Märkte, Schwefelbäder, zahlreiche Kirchen, Moscheen, Holzhäuser mit aufwendig geschnitzten Balkonen, umrankt von Weinlaub, machen Tbilissi zu einer besonderen Attraktion. Besonders in der Altstadt wurde in den letzten Jahren viel restauriert. Die Kunstgewerbeläden, Boutiquen und originellen Cafes in der Fußgängerzone laden zum Bummeln und Verweilen ein. Und dann plötzlich sehen Sie über dem Mtkwari-Fluss die Brücke des Friedens, eine gelunge Konstruktion aus Stahl und Glas, 150 m lang. Am Abend verwandelt sie sich in ein Lichtermeer.  „Die Lichter symbolisieren die Grundlage des Lebens, den Frieden zwischen den Menschen“, erklärte der französische Lichtdesigner Philippe Martinaud zur Eröffnung im Mai 2010.
Nach der Mittagspause besuchen Sie das Kunstmuseum, berühmt für seine Schatzkammer, die eine der wertvollsten Sammlungen christlicher sakraler Kleinodien und Meisterwerke der georgischen Gold-
schmiedekunst zeigt. Anschließend spazieren Sie über die Flaniermeile Tbilissis, dem Rustaweli-Prospekt. Gesäumt von Platanen und teilweise restaurierten Palais, dem Parlament und von luxuriösen Hotels bietet er eine besondere Atmosphäre. Natürlich war die Zeit viel zu kurz für Tbilissi. Sie müssen einfach noch einmal wiederkommen.

11. Tag    Tbilissi – Deutschland

Transfer zum Flughafen und Abschied von Ihrer georgischen Reiseleitung.

Hinweise zu Pass- und Visumerfordernissen und gesundheitspolizeilichen Formalitäten:

Für die Reise benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum. Sehen Sie hierzu bitte die Infos unseres Visadienstes:
http://www.ventro.info/laender
Für nichtdeutsche Staatsangehörige gelten hinsichtlich der Einreisebestimmungen häufig spezielle Regelungen.
Wegen eventueller gesundheitspolizeilicher Formalitäten, aktueller Einreisebeschränkungen oder Katastrophenwarnungen  informieren die Botschaften der Länder und das Auswärtige Amt.
Gerne geben auch wir Ihnen Auskunft. Bei Fragen rufen Sie uns bitte an.

 
Berg Ararat
Auf die schneebedeckten Gipfel des Ararat, im Osten der Türkei gelegen, blickt man von einigen Plätzen in Jerevan und Umgebung. Hier, so armenische Geschichtsschreiber, strandete die Arche Noah.
 
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Armenien. Mithras-Tempel
Der einzig erhaltene hellenistische Tempel Armeniens wurde im 1. Jh. n. Chr. in der Festung Garni erbaut und diente der Anbetung des Sonnengottes Mithras. Nach der Zerstörung durch ein Erdbeben im 17. Jh. wurde er Mitte des 20. Jh. mit Originalmaterialien wieder aufgebaut.
Armenien. Museum Matenadaran
Das Museum Matenadaradan in Jerevan präsentiert uralte Handschriften, wie diesen lateinischen Pslam aus dem 14. Jh.
Armenien. Höhlenkloster Geghard
Das Höhlenkloster Geghard wurde im Jahr 2000 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Armenien. Marktstand
Marktstände locken mit liebevoll arrangierten Knabbereien.
Armenien. Fladenbrotbäckerei
Lavash ist das armenische Wort für das schmackhafte Fladenbrot. Es wird an der Innenseite des Ofens gebacken.
Georgien. Bäderviertel in Tbilissi
Das Orbeliani-Bad wurde Ende des 19. Jh. in Abanotubani, dem Bäderviertel von Tbilissi, errichtet. Hier sorgen die unter der Stadt liegenden heißen Schwefelquellen für ein wohltuendes Bad.
Georgien. Berg Kasbek
Der Kasbek ist mit 5 033 m der dritthöchste Berg Georgiens. Die dort auf 2 170 m Höhe liegende Zminda-Sameba-Kirche ist ein lohnendes Wanderziel.
Georgien. Brücke des Friedens in Tbilisi
Die Brücke des Friedens in Tbilissi, eine riesige Konstruktion aus Stahl und Glas, wurde erst 2010 eingeweiht.
Georgien. Altstadthaus in Tbilissi
Bei einem Spaziergang durch Tbilissi gibt es reizvolle Straßenzüge, Häuserfassaden und Plätze zu entdecken.
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Armenien - Georgien: Historischer Schnittpunkt von Orient und Okzident

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Tel. 030 - 39 10 03 33 // carolin.goettsche@ventus.com

Beratung durch Carolin Göttsche