1. Tag Deutschland – Tel Aviv
Ankunft in Tel Aviv und Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit erster orientierender Stadtrundgang.
2. Tag Tel Aviv – Caesarea – Haifa
Am Morgen lernen Sie auf einer Stadtrundfahrt das moderne Tel Aviv kennen und besuchen des Diaspora-Museum. Danach fahren Sie entlang der Küste nach Caesarea, der antiken Gründung und Kreuzfahrerstadt. Hier besichtigen Sie das römische Theater und den Aquädukt, Denkmäler aus der Zeit des Herodes. Weiter geht es nach Megiddo und zu einem Rundgang durch die ehemalige Verwaltungsstadt König Salomos. Im Anschluss fahren Sie nach Haifa, der größten Hafenstadt des Landes.
3. Tag Akko – Nazareth – Safed - Tiberias
Fahrt nach Akko mit der malerischen, von Stadtmauern umgebenen Altstadt. Hier können Sie in der (heute) unterirdischen Kreuzfahrerstadt das Viertel der Johanniter sehen. Weiter geht es nach Nazareth, wo Jesus seine Kindheit mit Maria und Josef verbrachte (Lukas 1:26-38). Der Ort ist seit über 1 000 Jahren ein Wallfahrtsort der Christen und beherbergt den bedeutendsten modernen Kirchenbau Israels, die Josephskirche. Sie steht über einer Höhle, die als Werkstatt Josephs gilt. Die Fahrt führt Sie durch die Hügel Galiläas nach Safed, dem Zentrum kabbalistischer Mystik. Bummeln Sie durch die Altstadt und besuchen Sie das Synagogenviertel. Ihr Tagesziel ist Tiberias am See Genezareth. Hier vollbrachte Jesus das Wunder der Brot- und Fischvermehrung (Lukas 5:1-11) und ging auf dem Wasser (Matthäus 14:22-23, Markus 6:45).
4. Tag Rund um den See Genezareth
Heute erkunden Sie die heiligen Stätten rund um den See Genezareth: Kapernaum mit dem Petrushaus und der Synagoge, wo sich das Zentrum von Jesus’ geistlichem Amt in Galiläa befand. Er lebte über lange Zeit hier und vollbrachte Wunder (Matthäus 4:13, 9:1). Sie besuchen Tabgha mit der Kirche der Brotvermehrung und den Berg der Seligpreisungen, wo Jesus nach seiner Auferstehung erschien (Matthäus 14:14-21, 16:18-19). Zum Abschluss des Tages laden wir Sie zu einer Bootsfahrt ein (nicht bei der Selbstfahrer-Tour ohne Guide).
5. Tag Bet Shean - Jericho – Jerusalem
Die Fahrt führt Sie durch das landschaftlich reizvolle Jordantal über Bet Shean nach Jericho. Im Talmud heißt es: "Falls der Garten Eden im Lande Israel ist, dann ist sein Tor in Bet Shean". In Bet Shean können Sie die Ausgrabungen des antiken Skythopolis besichtigen, bevor Sie weiterreisen nach Jericho, der mit 10 000 Jahren ältesten Stadt der Welt. Bei der Selbstfahrer-Tour können Sie Jericho nicht besuchen, da Sie mit Ihrem Mietwagen nicht in die palästinensischen Gebiete fahren dürfen. Wenn Sie möchten, können wir gerne einen Wagen und einen palästinensischen Guide für Sie buchen. Jericho war die erste Stadt, die von den rückkehrenden Kindern Israels unter Josua erobert wurde (Josua 4:5-6). Hier können Sie die alten Ausgrabungen am Tel und das Kloster der Versuchung sehen. Durch die Judäische Wüste fahren Sie weiter nach Jerusalem.
6. Tag Besichtigungen in Jerusalem
Dieser Tag ist Jerusalem gewidmet, der "heiligen Stadt" für drei Weltreligionen: Für die Moslems ist der Tempelberg mit der goldenen Kuppel des Felsendoms eine der wichtigsten Pilgerstätte. Für die Christen gilt die Grabeskirche als bedeutendstes Bauwerk. Für die Juden ist die Klagemauer der heiligste Ort. In Jerusalem feierte Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl auf dem Berg Zion und hier verbrachte er die letzte Nacht vor seiner Verhaftung im Garten Gethsemane. Sie starten Ihre Besichtigungstour auf dem Ölberg, im Garten Gethsemane. Von hier aus hat Jesus seinen Einzug nach Jerusalem gehalten und vom Gipfel des Berges soll er gen Himmel gefahren sein. Durch das Stephanstor (Löwentor) erreichen Sie die arabische Altstadt und gelangen über die Via Dolorosa, den Leidensweg Christi, von der Antonia-Festung, wo Jesus von Pontius Pilatus verurteilt wurde, zur Grabeskirche. Bummeln Sie durch die eindrucksvolle Altstadt, die in vier "Bezirke" unterteilt ist: Den Jüdischen, den Arabischen, den Armenischen und den Christlichen Teil, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Am Nachmittag lohnt ein Besuch des Heiligtums der Juden: Die Klagemauer. Von hier aus gelangt man auch zum Tempelberg (leider nicht immer zugänglich) mit dem Felsendom und der Al-Aqsa Moschee (diese dürfen nur von Moslems betreten werden). Hier sollte Abraham Isaak opfern und hier hat Jesus die Wechsler aus dem Tempel vertrieben.
7. Tag Jerusalem
Erkunden Sie Jerusalem auf eigene Faust. Ihr Reiseleiter hält viele Tipps für Sie bereit. Vielleicht fahren Sie mit der neuen Straßenbahn von der Jaffa-Strasse mit ihren vielen Cafés und Restaurants zur Neustadt, zum Knesset?
8. Tag Jerusalem und Ausflug Bethlehem
Bei einer Rundfahrt lernen Sie die Neustadt von Jerusalem kennen: Besuch der Chagall-Synagoge (Samstag geschlossen), der Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust Yad Vashem, des Israel-Museums mit dem bekannten Schrein des Buches, und der Knesset (Außenbesichtigung). Auf dem Weg nach Bethlehem können Sie das Grab der Rachel besuchen, einen Pilgerort der frommen Juden. Im Geburtsort Jesu (Matthäus 2:1, Lukas 2:4) sehen Sie die eindrucksvolle Geburtskirche, eine der wenigen fast vollständig erhaltenen Bauten der frühchristlichen Zeit. Bitte beachten Sie, dass Sie auch nach Bethlehem nicht mit dem Mietwagen einreisen dürfen. Sollten Sie ohne Reiseführer unterwegs sein, können wir gerne einen Ausflug mit einer Bustour für Sie organisieren.
9. Tag Totes Meer – Massada
Sie fahren zum Toten Meer. Auf dem Weg dorthin können Sie die die Ruinen von Qumran besuchen. Die Schriftrollen der Essener wurden 1947, nach 2 000 Jahren, zufällig in einer Höhle entdeckt. Vom Felsplateau von Massada bietet sich Ihnen ein weiter Ausblick auf die Wüste und das Tote Meer. Beeindruckend ist die Festungsanlage, die Herodes bauen ließ und die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Weiter südlich lädt Sie En Boqeq zum Baden im Toten Meer ein.
10. Tag Wüste Negev
Sie verlassen das Tote Meer Richtung Süden und fahren in die Negev-Wüste, die bei der Wanderung der Kinder Israels beschrieben wird. Sie umfasst die Wildnis von Zin und den Ramon-Krater (Exodus 3:1-15, 19:1, 20, 21-22). Zunächst führt Sie Ihre Reise nach Ovdat. Die Ruinen der Stadt liegen weithin sichtbar auf einem Berg und gehören zu den bedeutendsten Denkmälern aus nabatäischer, römischer und byzantinischer Zeit. In der Nähe liegt die Quelle Ein Ovdat inmitten einer kahlen Berglandschaft – eine der überraschendsten Naturerscheinungen in der Negev. Auch die Ruinen von Mamshit sind einen Besuch wert. Als nordöstlichste der Nabatäerstädte beherrschte Mamshit die Karawanenstraße zwischen Eilat und Gaza. Auch am Besucherzentrum in Mitspe Ramon ist ein Stopp eingeplant. Dieses erzählt die Geschichte des eindrucksvollen Ramon Kraters.
11. Tag Negev – Eilat
Sie verlassen die Wüste und fahren die letzten ca. 40 km bis nach Eilat, wo Sie ein entspannter Tag am Roten Meer erwartet.
12. Tag Freier Tag in Eilat oder: Ausflug auf den Sinai nach St. Katherinen
Der heutige Tag steht Ihnen am Roten Meer zur freien Verfügung. Alternativ führt Sie ein Tagesausflug nach Ägypten. Der Ort St. Katherinen liegt am Djabal Musa, dem Mosesberg, auch Berg Sinai genannt, auf dem Moses die Zehn Gebote von Gott erhalten haben soll. Hier erwartet Sie das Katharinenkloster, das zum Schutz der Mönche erbaut, die bereits seit dem 4. Jh. hier lebten. Auf dem Platz des Klosters soll der Brennende Dornbusch gestanden haben. Das Katharinenkloster gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist eines der ältesten Klöster der Christenheit. Aufgrund der isolierten Lage wurde das Kloster nie zerstört und konnte somit zahlreiche faszinierende Kunstschätze erhalten. Rückfahrt nach Eilat.
13. Tag Flug Eilat – Tel Aviv und Rückflug
Am Morgen fliegen Sie von Eilat nach Tel Aviv und von dort aus zurück.
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Ohne internat. Flüge ab 1.133 € |
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 |  |  | Die Geburtskirche in Bethlehem ist für viele Israel-Besucher ein Höhepunkt der Reise.
|  |  |  |  | Jericho: der Hisham-Palast aus der Omayyaden-Dynastie.
|  |  |  |  | Der Ort, an dem das Kreuz Jesu gestanden haben soll, leuchtet heute in glänzendem Gold.
|  |  |  |  | Nicht nur auf Pilger-Reisende übt die Grabeskirche in Jerusalem eine ganz besondere Faszination aus.
|  |  |  |  | Die Überreste der alten Tempelmauer mit der Al-Aksa-Moschee: Ein heiliger Ort für drei verschiedene Religionen.
|  |  |  |  | Andere Kulturen - andere Bilder von der Heiligen Familie: In Japan trägt Maria Kimono.
|  |  |  |  | Für fromme Juden ist die Klagemauer der heiligste Ort.
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