1. Tag Ankunft in Tel Aviv
Ankunft in Tel Aviv. Am Flughafen treffen Sie Ihren persönlichen Reiseführer, der Sie die ganze Reise über begleiten wird. Sie holen Ihren Mietwagen ab und fahren gemeinsam mit Ihrem Reiseführer zu Ihrem Hotel. Falls Sie nicht selbst fahren möchten, kann auf Wunsch ein Auto mit Fahrer angemietet werden. Je nach Ankunftszeit gibt Ihnen ein Bummel durch die Altstadt von Jaffa einen ersten Eindruck von dieser Stadt.
2. Tag Caesarea – Megiddo – Nazareth – Tiberias
Am Morgen erhalten Sie auf einer kurzen Stadtrundfahrt einen Einblick in das moderne Tel Aviv. Danach fahren Sie entlang der Küste nach Caesarea, in der Antike gegründet und später Kreuzfahrerstadt. Hier besichtigen Sie das römische Theater und das Aquädukt, Denkmäler aus der Zeit des Herodes. Weiter geht es nach Megiddo und zu einem Rundgang durch die ehemalige Verwaltungsstadt König Salomos. Sie setzen Ihre Reise fort und erreichen Nazareth. Der Heimatort von Jesus Christus ist am Südrand der Berge Galiläas gelegen und seit eineinhalbtausend Jahren ein Wallfahrtsort für Christen. Sie sehen den bedeutendsten modernen Kirchenbau Israels, die Verkündigungskirche, anschließend die Josefs-Kirche. Diese Kirche steht über einer Höhle, die als Werkstatt Josefs gilt. Ihr Ziel ist heute Tiberias, am See Genezareth gelegen.
3. Tag Besichtigungen rund um den See Genezareth
Der heutige Tag steht Ihnen für die Sehenswürdigkeiten rund um den See Genezareth zur Verfügung. Sie besichtigen Kapernaum mit dem Petrushaus und der Synagoge, Tabgha mit der Kirche der Brotvermehrung und den Berg der Seligpreisungen, von dem aus Sie einen reizvollen Ausblick über den See Genezareth und auf die Golanhöhen haben. Zum Abschluss des Tages laden wir Sie zu einer Bootsfahrt auf dem See ein (nicht bei der Selbstfahrer-Tour).
4. Tag Bet Shean - Jericho - Jerusalem
Die Fahrt führt Sie durch das landschaftlich reizvolle Jordan-Tal über Bet Shean nach Jericho. Nicht bei der Selbstfahrer-Tour: Mit einem Mietwagen dürfen Sie nicht in die palästinensischen Gebiete fahren. Im Talmud heißt es: "Falls der Garten Eden im Lande Israel ist, dann ist sein Tor in Bet Shean". Hier können Sie die Ausgrabungen des antiken Skythopolis besichtigen, bevor Sie nach Jericho weiterreisen, der mit ca. 10 000 Jahren ältesten Stadt der Welt. Lohnenswert ist eine Fahrt mit der Seilbahn hinauf zum Kloster auf dem Berg der Versuchung. Das Kloster schmiegt sich in schwindelnden Höhen an den Berg, auf dem Jesus nach seiner Taufe 40 Tage lange gefastet haben soll. Weiterfahrt nach Jerusalem.
5. Tag Besichtigungen in Jerusalem
Dieser Tag ist der Erkundung Jerusalems gewidmet, der „Heiligen Stadt“ der drei großen monotheistischen Religionen. Juden, Christen und Muslime leben heute in Jerusalem. Für Muslime ist der Tempelberg mit der goldenen Kuppel des Felsendoms eine der wichtigsten Pilgerstätten. Für Christen gilt die Grabeskirche als bedeutendstes Bauwerk. Für Juden ist die Klagemauer der heiligste Ort. Beginnen Sie den Tag mit dem Besuch des Tempelbergs und dem Felsendom. Von hier haben Sie einen traumhaften Blick auf die „Heilige Stadt“. Ein Spaziergang führt Sie zu dem am Ölberg gelegenen Garten Gethsemane mit seiner üppigen Blumenpracht. Durch das Stephanstor (Löwentor) erreichen Sie die arabische Altstadt und gelangen über die Via Dolorosa zur Grabeskirche.
6. Tag Jerusalem Neustadt und Ausflug nach Bethlehem
Ihr erstes Ziel heute ist die Neustadt von Jerusalem. Sie besuchen die Chagall-Synagoge, die Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust Yad Vashem und das Israel-Museum mit dem bekannten Schrein des Buches. Sie setzen Ihre Fahrt fort nach Bethlehem, dem Geburtsort Jesu. Sie sehen die Geburtskirche; die vielbesuchte Pilgerstätte ist auf drei Seiten von je einem katholischen, griechisch-orthodoxen und armenischen Klosterkomplex umschlossen. Die Geburtskirche ist eine der wenigen fast vollständig erhaltenen Bauten der frühchristlichen Zeit. Bevor Sie zurück nach Jerusalem fahren, suchen Sie das Grab Rachels auf, den Wallfahrtsort der frommen Juden.
7. Tag Jerusalem - Totes Meer – Massada – Negev Wüste
Auf dem Weg zum Toten Meer können Sie die Ruinen von Qumran besuchen. Die Schriftrollen, die die Essener hier geschrieben haben, wurden 1947, nach 2 000 Jahren, in einer Höhle entdeckt. Die Fahrt führt weiter durch die Judäische Wüste bis ans Tote Meer, wo Sie Gelegenheit haben, sich „auf’s Wasser zu legen“. Vom Felsplateau von Massada, der nächsten Station der Reise, bietet sich Ihnen ein weiter Ausblick auf die Wüste und das Tote Meer. Sie sehen die beeindruckende Festungsanlage, die Herodes bauen ließ. Sie gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie verlassen das Tote Meer Richtung Süden und fahren in die Negev-Wüste. Zunächst steuern Sie die Ruinen von Mamshit an. Die Stadt stammt aus dem 1. Jh. n. Chr. Als nordöstlichste der Nabatäerstädte beherrschte Mamshit die Karawanenstraße zwischen Eilat und Gaza. Auf Ihrem Weg nach Süden passieren Sie Avdat. Die Ruinen dieser Stadt liegen weithin sichtbar auf einem Berg und zählen zu den bedeutendsten Denkmälern aus nabatäischer Zeit. Auch Reste aus römischer und byzantinischer Zeit sind erhalten. In der Nähe liegt die Quelle Ein Avdat inmitten einer kahlen Berglandschaft, eine der überraschendsten Naturerscheinungen in der Negev. Lohnenswert ist ein Halt beim Besucherzentrum in Mitspe Ramon, das die Geschichte des Ramon-Kraters - ein erstaunliches Naturwunder - erzählt.
8. Tag Negev-Wüste – Eilat – Aqaba
Sie fahren durch die Wüste nach Eilat, Israels Badeort am Roten Meer. Der Ort liegt direkt an der Grenze zu Jordanien und nur wenige Kilometer von Aqaba entfernt. Hier geben Sie das Steuer ab und überqueren die Grenze nach Jordanien. Ihr deutsch sprechender Fahrer-Guide erwartet Sie bereits (bzw. Miewagenübernahme für Selbstfahrer). Während Ihrer Reise durch Jordanien ist er Ihr Fahrer und Reiseleiter. Nach Ihrer Ankunft in Aqaba steht Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung.
9. Tag Aqaba – Wadi Rum - Petra
Ihre Reise führt Sie ins Wadi Rum, das Wüstental der Beduinen. Hier haben Wind und Wetter eine eindrucksvolle Fels- und Wüstenlandschaft geschaffen, die schon T. E. Lawrence in ihren Bann zog. Ein Labyrinth aus skurrilen, in verschiedenen Rottönen schimmernden Felsformationen erhebt sich aus dem Wüstensand. Nach einer Jeepsafari durch die eindrucksvolle Wüstenlandschaft fahren Sie weiter nach Petra.
10. Tag Petra
Die antike Nabatäer-Stadt ist nicht nur von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden, sie wurde auch zu einem der sieben Weltwunder der Neuzeit gewählt. Besonders reizvoll ist die Lage der Stadt, die nur durch den Siq, eine 1,2 km lange Felsschlucht, zu erreichen ist. Am Ende erwartet Sie die atemberaubende Fassade des überwältigenden Schatzhauses. Dieses ist nur eine der zahlreichen faszinierenden Sehenswürdigkeiten, die Petra zu bieten hat. Auf verschiedenen Wegen gibt es Hunderte von in den rötlichen Fels gehauenen Gebäuden, Gräbern, Bädern und Tempeln zu erkunden. Inmitten der bunten Felsformationen, weitläufigen Ebenen und imposanten palastartigen Fassaden entdeckt man immer wieder reizvolle Fotomotive. Am Nachmittag sollten Sie sich den Aufstieg zum Kloster Ed-Deir nicht entgehen lassen. Rund 800 Stufen führen zu dem imposanten Bauwerk empor, das jetzt im herrlichen Licht der Nachmittagssonne erstrahlt.
11. Tag Petra – Madaba – Berg Nebo – Amman
Sie verlassen Petra und fahren auf dem 5 000 Jahre alten King’s Highway durch die hügelige Bergwelt Jordaniens nach Madaba. Die Kleinstadt ist vor allem für das Bodenmosaik aus dem 6. Jh. bekannt, auf dem die Landkarte Palästinas abgebildet ist. Unweit der Stadt erhebt sich der Berg Nebo, von wo aus Moses das heilige Land erblickt haben soll, das er selbst jedoch nie betreten sollte. Endziel des heutigen Tages ist Amman.
12. Tag Amman – Jerash – Ajloun - Amman
Nach dem Frühstück starten Sie Ihren Ausflug in den Norden Ammans und erreichen Ihre erste Station, Jerash. Die antike Stadt, die nach Petra das beliebteste Reiseziel Jordaniens ist, kann auf eine 6 500 Jahre alte Geschichte zurückblicken und gilt als eine der weltweit am besten erhaltenen römischen Provinzstädte. In den gepflasterten Kolonnadenstraßen und zwischen den zahlreichen Tempeln und großartigen Theatern werden Sie das Gefühl haben, in frühe Zeiten zurück versetzt zu sein. Weiter geht es nach Ajloun. Auf einer Bergspitze liegt die alte arabische Burg „Qalaat ar-Rabad“. In dem Labyrinth aus Türmen, Galerien und Treppen gibt es nicht nur viel zu erkunden, man hat auch einen atemberaubenden Blick über das Jordantal. Dritte Station des heutigen Tages ist Um Qais, die antike Stadt Gadara. Sie besichtigen hier beeindruckende Überreste aus der römischen Zeit, z. B. den Akropolishügel und das Westtheater. Rückfahrt nach Amman.
13. Tag Amman – Allenby-Brücke / Israel – Tel Aviv
Sie fahren von Amman zur israelischen Grenze an der Allenby-Brücke. Sie verabschieden sich von Ihrem jordanischen Begleiter und überqueren die Grenze nach Israel. Hier erwartet Sie ein israelischer Fahrer, der Sie nach Tel Aviv bringen wird. Der Rest des Tages steht Ihnen in Tel Aviv zur Verfügung. Tauchen Sie ein in das moderne Leben dieser quirligen Hafenstadt.
14. Tag Rückflug
Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Gute Heimreise!
Hinweise zu Pass- und Visumerfordernissen und gesundheitspolizeilichen Formalitäten:
Für die Reise benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum. Sehen Sie hierzu bitte die Infos unseres Visadienstes: http://www.ventro.info/laender Für nichtdeutsche Staatsangehörige gelten hinsichtlich der Einreisebestimmungen häufig spezielle Regelungen. Wegen eventueller gesundheitspolizeilicher Formalitäten, aktueller Einreisebeschränkungen oder Katastrophenwarnungen informieren die Botschaften der Länder und das Auswärtige Amt. Gerne geben auch wir Ihnen Auskunft. Bei Fragen rufen Sie uns bitte an. |