Tag 1 Muscat
"Ahlan wa Sahlan!" - "Herzlich Willkommen!" Ihre Reise durch Oman beginnt. Am Flughafen in Muscat werden Sie schon erwartet. Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit Bummel durch den Souk.
Tag 2 Muscat und Mutrah-Region
Muscat, die Hauptstadt Omans liegt glänzend weiß, geschmückt mit goldenen Minaretten in der Mitte brauner Berge, die sich bis zum Arabischen Meer hinziehen. Das „Juwel Arabiens“ verbindet auf eindrucksvolle Weise Altes und Neues miteinander und liegt als grüne Oase inmitten der kargen Wüstenlandschaft. Der Tag startet mit einer ausführlichen Stadtbesichtigung: Sie besuchen die Sultan-Qaboos-Moschee, den Sultanspalast und das Museum Bait al-Zubair, das Ihnen die alten Traditionen, die Kultur und die Kunst Omans näher bringen wird. Tauchen Sie ein in den besonderen Charme der Altstadt mit ihren Forts, Schlössern, Moscheen und Türmen. Ganz besonders schön sind die Forts von Jalali und Mirani. Nach einem Fotostopp vor dem al-Alam-Palast haben Sie Gelegenheit, den berühmten Souk von Mutrah auf eigene Faust zu erkunden. Wenn Sie möchten, können Sie am Abend eine Dhow-Kreuzfahrt auf einem der traditionellen Segelschiffe unternehmen (gegen Aufpreis).
Tag 3 Muscat – Birkat al-Mauz – Bahla – Jabrine – Al-Hoota-Höhle – Nizwa
Sie verlassen Muscat und fahren zur Oase Birkat al-Mauz, die für ihre traditionellen Bewässerungskanäle (Falaj) und ihre Palmengärten bekannt ist. Weiter geht es zum Ziegel-Fort von Bahla, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Bummel durch den Souk, der vor allem für die Töpfereien der Region bekannt ist. Im Anschluss fahren Sie zum Märchenschloss von Jabrine, einem der schönsten Schlösser des Oman. Es wurde im späten 17. Jh. erbaut und besticht mit wunderschönen Deckenmalereien und Holzschnitzereien. Die Al-Hoota-Höhlen stehen als nächstes auf dem Programm. Sie bestehen aus einem 2,7 km langen Tunnel, der quer durch die westlichen Hadjar-Berge führt. Hier finden sich neben unterirdischen Seen und Wasserläufen eine geheimnisvolle Welt aus Stalagmiten und Stalagtiten. Weiterfahrt nach Nizwa.
Tag 4 Ausflug nach al-Hamra – Misfat – Jebel Shams – Jabal al-Akhdar
Der heutige Ausflug startet mit einer Fahrt zum Oasen-Dorf al-Hamra mit seinen rund 400 Jahre alten Lehmhäusern, die teilweise bis heute bewohnt sind. Nach einem kurzen Besuch von Misfat fahren Sie zum Jebel Shams, dem mit 3 009 Metern höchsten Berg Omans. Mit Ihrem Geländewagen erreichen Sie den Gipfel, von wo aus Sie einen herrlichen Blick in die umliegenden Täler haben. Nächste Station ist der Jabal al-Akhdar, der „grüne Berg“, die höchste Erhebung in den östlichen Hadjar-Bergen (2 980 Meter). Obstbäume und Blumen blühen an den Hängen des Berges und bieten einen wunderschönen Blick auf grüne Landschaften, die dem Berg seinen Namen gegeben haben. Im Anschluss fahren Sie zurück nach Nizwa.
Tag 5 Nizwa – Tanuf – Adam – Wahiba Sands – Wadi Bani Khaled – Sur
Die Oasenstadt Nizwa liegt am Rande des Hadjar-Gebirges und gilt als „Wiege des Islam“ im Oman. Die ausgedehnten Gärten und Palmenhaine der Oasenstadt werden von der alten Festung mit dem größten Turm des Landes überragt. Im Souk werden die traditionellen Silberschmiede-Produkte und Gewürze der Region verkauft. Nach der Stadtbesichtigung starten Sie mit modernen Allradwagen und erfahrenen Fahrern zu einer Jeeptour in die Wüste (Jeeptour und dazu gehöriges Programm bei Selbstfahrer-Reise nicht inkludiert). Auf dem Weg nach Wahiba Sands besuchen Sie die alten Orte Tanuf und Adam. Am frühen Nachmittag kommen Sie in der faszinierenden Wüstenlandschaft von Wahiba Sands an, wo Sie ein Mittagessen im Zelt einer Beduinenfamilie erwartet. Mit den Allrad-Wagen erkunden Sie im Anschluss die großen Sanddünen, bevor Sie nach Wadi Bani Khaled weiterfahren. Hier besuchen Sie Dörfer, die wie Schwalbennester in den Stein der Berghänge gehauen wurden. Das Wadi des Flusses stellt mit seinem klaren blauen Wasser einen schönen Kontrast dazu dar. Wer möchte, kann die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad nutzen. Am Nachmittag fahren Sie weiter in den Fischerort Sur. Gegen 21:00 Uhr erwartet Sie ein Highlight Ihrer Reise: Sie fahren zum Schildkrötenstrand von Ras al-Hadd. Hierher kommen das ganze Jahr über ca. 30 000 Meeresschildkröten, um nachts am Strand ihre Eier abzulegen. Wer einmal das Glück hatte, diesem Naturphänomen zuzusehen, wird es sicherlich nie mehr vergessen.
Tag 6 Sur – Qalhat – Wadi Sheeb – Tiwi – Fins Beach – Quriyat – Muscat
Nach dem Frühstück erkunden Sie Sur, in einer Lagune gelegen und Zentrum der omanischen Schiffsbaukunst. Hier werden die frisch gefangenen Fische noch direkt am Strand verkauft. Richtung Norden geht es weiter entlang der Küste nach Qalhat, wo Sie das Mausoleum von Bibi Myriam besuchen werden. Entlang der Küstenstraße führt Sie Ihr Weg zu den idyllischen Fischerorten Tiwi und Wadi Shaab mit einer frischen grünen Vegetation. Wer möchte, kann in Fins Beach ein kurzes Bad im Meer nehmen, bevor die Fahrt nach Quriyat fortgesetzt wird. Der Fischerort war früher einer der bedeutendsten Häfen Omans. Auf dem Weg nach Muscat legen Sie einen Stopp beim Bimah Sinkhole ein, einem spektakulären Kalksteinkrater mit blau-grünem Wasser.
Tag 7 Muscat – Seeb – Nakhl – Rustaq – Barka –Beit al-Nama’an – Salalah
Sie verlassen Muscat und fahren nach Seeb, wo Sie den quirligen Fischmarkt besichtigen. Anschließend besuchen Sie die eindrucksvollen Festungen von Nakhl und Rustaq. Die Burg von Nakhl liegt auf einem 200 Meter hohen Felsen am Fuße der westlichen Hadjar-Berge, umgeben von ausladenden Palmenplantagen. Die Burg soll aus vorislamischen Zeiten stammen, wurde mehrfach umgebaut und 1990 mit traditionellen Materialien und Einrichtungsgegenständen zu einem wahren Kleinod ausgebaut. Die Burg von Rustaq wurde erstmals im 13. Jh. auf persischen Ruinen erbaut. Die heutige Struktur stammt aus der Zeit zwischen 1624 und1649, als al-Rustaq zur Hauptstadt des vereinigten Oman wurde. Als nächstes erwartet Sie das Fort von Barka. Es ist vielleicht das eindrucksvollste der omanischen Forts, nur wenige hundert Meter von den Stränden des Golfs von Oman gelegen. Der letzte Besichtigungspunkt des heutigen Tages ist das Fort Beit al-Nama’an, ein elegantes Beispiel der fortartigen Paläste aus dem 17. Jh. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Muscat und fliegen nach Salalah, in den Süden des Landes.
Tag 8 Salalah – Taqqa – Khor – Rori Samhuram – Mirbat – Salalah
Der heutige Ausflug startet mit der Fahrt nach Taqqa und dem Besuch eines alten, von Wachtürmen umgebenen Forts. Entlang der Küste fahren Sie nach Khor Rori, einer alten Hafenstadt aus dem 1. Jh. Die Ausgrabungen sind so sehenswert, dass Khor Rori von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Im Anschluss besichtigen Sie Samhuram, einen alten Weihrauchhafen und Mirbat, seit dem 10. Jh. ebenfalls ein wichtiges Handelszentrum für Weihrauch sowie für Araber-Pferde und Sklaven. Rückfahrt nach Salalah. Hier haben Sie Gelegenheit, über den Souk zu bummeln und den Sultanspalast anzuschauen. Im Souk findet sich eine reiche Auswahl an Weihrauch und Weihrauchbrennern. Auch ein Spaziergang durch die tropischen Plantagen der Stadt ist lohnenswert.
Tag 9 Salalah
Der heutige Tag steht Ihnen in Salalah zur freien Verfügung. Erkunden Sie die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust, nutzen Sie die Gelegenheit zum Shopping im Souk oder entspannen Sie sich an einem der herrlichen, weißen Sandstrände.
Tag 10 Salalah – Muscat und Rückflug
Sie fliegen von Salalah nach Muscat und treten von hier aus Ihre Heimreise an.
Sie möchten noch mehr von der Arabischen Halbinsel sehen? Verlängern Sie Ihre Reise: Besuchen Sie mit uns Musandam, die Exklave Omans am nördlichen Zipfel der Vereinigten Arabischen Emirate. Hier erwarten Sie spektakuläre Fjordlandschaften, eine Berg-Safari und eine Dhow-Kreuzfahrt.
Hinweise zu Pass- und Visumerfordernissen und gesundheitspolizeilichen Formalitäten:
Für die Reise benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum. Sehen Sie hierzu bitte die Infos unseres Visadienstes: http://www.ventro.info/laender Für nichtdeutsche Staatsangehörige gelten hinsichtlich der Einreisebestimmungen häufig spezielle Regelungen. Wegen eventueller gesundheitspolizeilicher Formalitäten, aktueller Einreisebeschränkungen oder Katastrophenwarnungen informieren die Botschaften der Länder und das Auswärtige Amt. Gerne geben auch wir Ihnen Auskunft. Bei Fragen rufen Sie uns bitte an. |
|
 |  |  | | Lassen Sie Ihren Blick über die Dünen der Wahiba-Sandwüste schweifen. Vereinzelt sind hier noch Nomaden anzutreffen und am Rand der Wüste locken schattige Oasen. |  |  |  |  | | Das Wadi Tiwi, eine Schlucht im östlichen Hadjar-Gebirge, besticht mit seiner üppigen grünen Vegetation. |  |  |  |  | | Auf dem Souk in Nizwa herrscht besonders freitags reger Betrieb: Von überall her strömen Omanis, um auf dem Viehmarkt Tiere zu handeln. |  |  |  |  | | Der Jebel al-Akhdar ist mit 2 980 Metern der höchste Berg des östlichen Hajar-Gebirges. Die grüne Vegetation - Obstbäume und Blumen - gab ihm seinen Namen "Grüner Berg". |  |  |  |  | | Wie dieses Fort zeugen die vielen Wehranlagen Omans von der turbulenten Vergangenheit, in der Verteidigung lebenswichtig war. |  | |