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| Im baumlosen Hochland der Mongolei scheint es als ob Dshingis Khans Goldene Horden erst gestern gegen die südlich gelegene chinesische Hochkultur angestürmt wären.. |
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Im Land der Steppennomaden scheint Zeit ein relativer Begriff zu sein. Die Zeit scheint für uns aufgelöst in der Erhabenheit der unberührten Natur. Sie wandert mit den Dünen durch die Shamo, die Sandwüste Gobi. Sie findet sich auf dem Friedhof der Dinosaurierskelette und in den einsamen Klöstern. Unsere Reise wird zu einer Reise in die Stille.
Unsere Reise wird aber auch zu einem Weg zu den Menschen, die dieser scheinbaren Unwirtlichkeit Gastfreundschaft entgegensetzen. Eine Schale frischer Stutenmilch im Rund einer Jurte und die wachen Augen der Kinderschar öffnen das innere Ohr für das ferne Traben der mongolischen Reiter, die einst den asiatischen Raum beherrschten und deren Nachfahren nun in Einklang mit der Natur ihre Gäste begrüßen.
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